Ibbenbüren setzt auf LED: 4.000 Laternen werden bis 2026 umgerüstet
Eggert StriebitzIbbenbüren setzt auf LED: 4.000 Laternen werden bis 2026 umgerüstet
Ibbenbüren rüstet fast 4.000 Straßenlaternen auf energieeffiziente LED-Technik um – Fertigstellung bis Mitte 2026
Bis Mitte 2026 stellt die Stadt Ibbenbüren nahezu 4.000 Straßenleuchten auf sparsame LED-Technologie um. Das mit 1,55 Millionen Euro vom Bund geförderte Vorhaben soll den Stromverbrauch um bis zu 80 Prozent senken. Die Arbeiten haben bereits mit einem Pilotprojekt an der Alexander-Moser-Straße in Biel begonnen.
Im Rahmen des Austauschprogramms werden die alten Leuchten schrittweise durch neue LED-Modelle ersetzt – im Verhältnis eins zu eins. Dadurch bleibt die Beleuchtung durchgehend erhalten, Nachtarbeiten halten sich in Grenzen. Die neuen Leuchten geben weniger blaues Licht ab, verbessern die Lichtverteilung und erreichen einen Upper Light Ratio (ULR) von 0,0 Prozent – also keine unnötige Aufwärtsstreuung.
Verantwortlich für Planung und Bauüberwachung ist die SWTE Kommunal. Den Zuschlag für die Installation erhielt die KDK Dornscheidt GmbH. Mitte Januar 2026 startete der Energieversorger ESB die erste Phase an der Alexander-Moser-Straße, um Dimmstufen und Energieeffizienz zu testen. Die Ergebnisse dieses Pilotprojekts fließen in die weitere Umsetzung in anderen Stadtteilen ein.
Neben den Energieeinsparungen verlängert die Umrüstung die Lebensdauer der Leuchten auf bis zu 24 Jahre. Die Förderung stammt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und deckt die gesamten Kosten in Höhe von 1,55 Millionen Euro ab.
Nach Abschluss der Arbeiten wird Ibbenbürens Straßenbeleuchtung nicht nur moderner, sondern auch deutlich stromsparender sein. Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt in der Bieler Alexander-Moser-Straße prägen die finale Umsetzung. Die Fertigstellung des gesamten Projekts ist für Juni 2026 vorgesehen.