10 May 2026, 02:27

K-Messe 2024: Wie China und Europa um die Zukunft der Kunststoffbranche ringen

Tortendiagramm, das die globale Kunststoffmarktverteilung nach Branchen im Jahr 2017 zeigt, mit Abschnitten in Größe des Wachstumsprozentsatzes und begleitendem Text

China verkauft deutlich mehr Maschinen für die Kunststoffproduktion - K-Messe 2024: Wie China und Europa um die Zukunft der Kunststoffbranche ringen

Die K-Messe, die weltweit führende Fachmesse für die Kunststoff- und Kautschukindustrie, öffnet diese Woche in Düsseldorf ihre Tore. Von Mittwoch bis zum darauffolgenden Mittwoch (15. Oktober) versammelt sie rund 3.200 Aussteller und über 180.000 Besucher. Die Messe findet zu einer Zeit statt, in der globale Verschiebungen in Produktion und Recycling die Branche prägen.

Im Jahr 2023 entfielen etwa 20 Prozent der Kunststoffproduktion auf zirkuläre Materialien, wobei das mechanische Recycling den Großteil der Rohstoffe lieferte. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Kunststoffen in Deutschland hoch – insbesondere in den Bereichen Verpackungen (30 Prozent), Bauwesen (24 Prozent) und Fahrzeugbau (11 Prozent).

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Die Messe spiegelt auch die sich wandelnden Marktdynamiken wider: Chinas Anteil am weltweiten Umsatz mit Kunststoff- und Kautschukmaschinen ist von nur vier Prozent im Jahr 2000 auf 32 Prozent im Jahr 2024 gestiegen. Europas Anteil hingegen sank auf 43 Prozent, wobei Deutschland etwa die Hälfte davon beisteuert. Der US-Markt hat ebenfalls an Bedeutung verloren – sein Anteil schrumpfte im selben Zeitraum von 18 auf sieben Prozent.

Allein die europäische Produktion von Kunststoff- und Kautschukmaschinen erreichte im vergangenen Jahr einen Wert von 17,7 Milliarden Euro. Deutschland trug fast die Hälfte dieser Summe bei und festigte damit seine Position als zentraler Akteur der Branche.

Auf der K-Messe werden die neuesten Innovationen in einem sich rasant verändernden Markt präsentiert. Angesichts von Chinas wachsender Dominanz und Europas schrumpfendem Anteil bietet die Veranstaltung einen Querschnitt des aktuellen Branchenstands. Recycling und Nachhaltigkeit bleiben zudem zentrale Themen, während zirkuläre Materialien in der Produktion an Bedeutung gewinnen.

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