Karim Adeyemi droht Strafe wegen verbotener Waffen – doch der BVB schweigt
Eggert StriebitzKarim Adeyemi droht Strafe wegen verbotener Waffen – doch der BVB schweigt
Borussia Dortmunds Stürmer Karim Adeyemi gerät nach Besitz verbotener Gegenstände in Deutschland in juristische Schwierigkeiten. Ein Strafbefehl gegen ihn wurde am 30. Oktober erlassen, wobei weder Nationaltrainer Julian Nagelsmann noch Sportdirektor Rudi Völler vom Spieler selbst über den Vorfall informiert wurden.
Im Mittelpunkt des Falls stehen Vorwürfe, Adeyemi habe einen Schlagring und einen Elektroschocker besessen – beides nach deutschem Waffenrecht verbotene Gegenstände. Berichte des Spiegel bestätigten die Art der beschlagnahmten Objekte.
Rudi Völler bezeichnete den Vorfall als einen "dummen Fehler" eines jungen Spielers. Gleichzeitig betonte er, Adeyemi habe im Dienst der Nationalmannschaft noch nie Probleme verursacht. Der Strafbefehl sieht eine Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen vor, weitere rechtliche Details wurden jedoch nicht öffentlich bekannt.
Adeyemi spielt weiterhin für Dortmund und traf erst kürzlich in einem Bundesliga-Spiel. Weder der Verein noch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) haben bisher offizielle Stellungnahmen abgegeben.
Der Strafbefehl bleibt vorerst bestehen, und Adeyemi muss mit finanziellen Konsequenzen rechnen. Sowohl sein Klub als auch die Nationalmannschaft haben sich bislang nicht öffentlich zum Fall geäußert. Der 22-Jährige bleibt vorerst auf dem Platz aktiv, während das juristische Verfahren läuft.






