08 January 2026, 03:29

Köln droht ein massiver Stromausfall – Behörden schlagen Alarm

Ein Geschäft mit Fahrrädern, einem Pfahl und einem Feuerlöscher davor.

Köln droht ein massiver Stromausfall – Behörden schlagen Alarm

Behörden in Nordrhein-Westfalen warnen vor möglichem Stromausfall in Köln

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat davor gewarnt, dass Köln von einem Stromausfall betroffen sein könnte. Innenminister Herbert Reul wies auf das Risiko hin, betonte jedoch, dass derzeit keine akute Gefahr bestehe. Ein solcher Blackout würde das öffentliche Leben massiv beeinträchtigen: Heizungen, Wasserversorgung, Verkehr und Kommunikationsnetze in der gesamten Stadt könnten ausfallen.

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Ein längerer Stromausfall würde Haushalte von grundlegenden Dienstleistungen abschneiden. Herde, Heizungen, Fernseher und sogar Wasserhähne würden nicht mehr funktionieren. Mobilfunknetze, Ampeln, Geldautomaten und Züge könnten ebenfalls ausfallen – mit erheblichen Folgen für Mobilität und Alltagsgeschäfte.

Die Energieversorger NEW und Westnetz geben zu, dass sie die Stromversorgung der Stadt nicht vollständig absichern können. Zwar verfüge das Netz über Notfallsysteme und Sicherheitsvorkehrungen, gezielte Angriffe auf die Infrastruktur blieben jedoch eine reale Bedrohung. Behörden räumen ein, dass ein lückenloser Schutz aller Anlagen vor möglichen Attacken kaum möglich sei. Die Bevölkerung wird aufgefordert, sich auf Notfälle vorzubereiten. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bietet unter www.bbk.bund.de eine kostenlose Broschüre mit Checkliste an.

Empfohlen werden Taschenlampen, Batterien, Kerzen, ein Campingkocher, Trinkwasser und lang haltbare Lebensmittel. Auch ein Erste-Hilfe-Set, Bargeld, ein batteriebetriebenes Radio und zusätzlicher Brennstoff für Heizungen sollten griffbereit sein. Bei einem Stromausfall raten Experten, sich mit Decken und Schlafsäcken warm zu halten. Kurzes, regelmäßiges Lüften verbessert die Raumluft. Kochen im Freien auf dem Grill oder Campingkocher verringert Risiken in Innenräumen. Wer kein Telefonempfang hat, kann eine der 27 „Leuchtfeuer-Stationen“ in der Stadt aufsuchen, um Hilfe zu erhalten.

Notfallpläne zur schnellen Wiederherstellung der Stromversorgung liegen bereit. Dennoch müssen sich die Bürgerinnen und Bürger selbst schützen. Das BBK und lokale Unterstützungsstellen bieten Orientierung, falls die Versorgung zusammenbricht.