Köln setzt auf Glasverbot und Jugendschutz beim Karneval 2025
Köln führt Glasverbot entlang der Karnevalsumzugsstrecke ein
Um die öffentliche Sicherheit während des Karnevals zu erhöhen, hat Köln ein Glasverbot entlang der Umzugsroute verhängt. Die Maßnahme soll Verletzungen während des belebten Festes verhindern. Zudem gibt es zusätzliche Unterstützungsangebote für junge Besucher.
Die Veranstalter haben außerdem ein "Jugendzelt" eingerichtet, das Erfrischungen und Hilfe anbietet. Während des Events gelten strenge Alkoholregeln, und mobile Teams stehen bereit, um Personen zu unterstützen, die Gefahr laufen, zu viel zu trinken.
Das Glasverbot erstreckt sich über einen großen Abschnitt der Umzugsstrecke – vom Kreisel Homberger-/Ernst-Holla-Straße bis zum Endpunkt einschließlich des Friedrich-Ebert-Platzes. Ähnliche Beschränkungen hatte die Stadt bereits in den Vorjahren erlassen, auch wenn keine genauen Zahlen dazu vorliegen, wie viele deutsche Städte solche Regelungen anwenden.
Für jüngere Teilnehmer bietet das "Jugendzelt" Wasser, Brezeln und Schokolade an. Sozialarbeiter sind vor Ort, um für ihre Sicherheit zu sorgen und sie bei Bedarf nach Hause zu begleiten. Mobile Teams werden zudem die Menschenmenge beobachten und eingreifen, falls Jugendliche Anzeichen von übermäßigem Alkoholkonsum zeigen.
Die Alkoholvorschriften werden konsequent durchgesetzt: Unter 16-Jährige dürfen gar keinen Alkohol trinken, und unter 18-Jährige keinen hochprozentigen Alkohol. Ziel ist es, den Spaß am Fest mit einem sicheren Umfeld in Einklang zu bringen.
Das Glasverbot und die Jugendhilfe-Maßnahmen bleiben während des gesamten Karnevals bestehen. Sozialarbeiter und mobile Teams werden weiterhin die Umzugsstrecke überwachen. Die Veranstalter hoffen, dass diese Schritte die Risiken verringern und das Event für alle Besucher angenehm gestalten.