Kölner Haie siegen 8:1 – doch ihre Fans stecken im Bahn-Chaos fest
Paulina MangoldKölner Haie siegen 8:1 – doch ihre Fans stecken im Bahn-Chaos fest
Kölner Haie-Fans erlebten Reisechaos auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Dresden
Die Anhänger der Kölner Haie mussten auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Dresden massive Reiseprobleme über sich ergehen lassen. Das Team feierte später einen klaren 8:1-Sieg – doch Hunderte Fans verpassten das Spiel, nachdem ihr Sonderzug gestoppt wurde. Schwere Verspätungen und ein tragischer Vorfall auf den Gleisen hatten ihre Bahnfahrt unterbrochen.
Mehrere Hundert Haie-Fans waren in einen von der Deutschen Bahn organisierten Zug gestiegen, der sie direkt nach Dresden bringen sollte – rechtzeitig zum Spielbeginn. Doch um 18 Uhr wurde der Zug am Magdeburger Hauptbahnhof angehalten und musste zurück nach Köln fahren.
Die Verzögerungen waren auf einen mutmaßlichen Suizid auf den Gleisen und extreme Winterbedingungen zurückzuführen. Den Fans wurde mitgeteilt, dass sie selbst nach einer 15-minütigen Spielverlegung durch die Liga nicht mehr rechtzeitig eintreffen würden. Ihre Bahnfahrt endete abrupt in Magdeburg – weit entfernt von der Arena.
Unterdessen sicherten sich die Kölner Haie in Dresden einen deutlichen 8:1-Erfolg. Das Spiel fand wie geplant statt, doch die gewohnte Auswärtsunterstützung auf den Rängen fehlte.
Ein Fanprojekt hatte den Sonderzug organisiert, doch unvorhergesehene Störungen machten die Bahnfahrt unmöglich. Die Anhänger kamen nie am Spielort an, während die Haie ohne sie den Sieg einfahren konnten. Die Entscheidung der Deutschen Bahn, den Zug umzudrehen, ließ die Fans ohne Möglichkeit zurück, das Spiel noch zu erreichen.






