15 May 2026, 10:35

Kölner Klimaforum: Wie Wohlfahrtsverbände den Klimaschutz vorantreiben wollen

Winterlandschaft mit einer Kirche im Hintergrund, in einem Photo-Frame gerahmt, mit Bäumen, Häusern, Menschen, Tieren, Schnee, Felsen und einem bewölkten Himmel.

Kölner Klimaforum: Wie Wohlfahrtsverbände den Klimaschutz vorantreiben wollen

Das 3. Kölner Klimaforum hat diese Woche begonnen – mit einem Schwerpunkt auf sozialem Wohnungsbau und der Rolle von Wohlfahrtsverbänden im Kampf gegen den Klimawandel. Unter den Teilnehmenden ist auch Arnold Schwarzenegger, der parallel an einer separaten Klimaveranstaltung in Castel Gandolfo teilnimmt. Im Mittelpunkt der Debatten steht, wie große Organisationen ihre Emissionen senken und in ganz Europa strengere Klimapolitik vorantreiben können.

Wohlfahrtsverbände wie die Caritas besitzen rund 100.000 Gebäude – darunter Krankenhäuser, Pflegeheime und Kindergärten. Diese Einrichtungen könnten eine zentrale Rolle für den lokalen Klimaschutz spielen, wenn sie energetisch saniert würden. Die Caritas hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu wirken, warnt jedoch, dass politische Unterstützung nötig ist, um Finanzierungslücken und rechtliche Hürden zu überwinden.

Das Forum betonte, dass Klimapolitik auf allen Ebenen greifen muss – von EU-Entscheidungen in Brüssel bis hin zu den Rathausverantwortlichen. Die Zusammenarbeit zwischen Regierungen und Kommunen ist dabei entscheidend, besonders angesichts der ab 2027 gültigen CO₂-Bepreisung für Gebäude und Verkehr. Soziale Träger benötigen finanzielle Hilfen, um in erneuerbare Energien zu investieren und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum für benachteiligte Bevölkerungsgruppen zu sichern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Auch Anpassungen im Sozialgesetzbuch sind erforderlich, um Hemmnisse für grüne Energieprojekte in Pflegeeinrichtungen abzubauen. Die Kirche nimmt eine Vorreiterrolle in Klimafragen ein – Papst Franziskus prägt mit seinem Engagement globale Abkommen. Sein Einsatz unterstreicht die Dringlichkeit schnellerer Maßnahmen in Bereichen, die dem Gemeinwohl dienen.

Die Ergebnisse des Forums werden mitbestimmen, wie Wohlfahrtsverbände und Politik künftig bei Klimazielen zusammenarbeiten. Caritas und andere Organisationen fordern klarere Regelungen und Fördermittel, um ihre Ziele bis 2030 zu erreichen. Mit der bevorstehenden CO₂-Bepreisung wächst der Druck, soziale Infrastruktur sowohl nachhaltig als auch zugänglich zu gestalten.

Quelle