Kovačs stille Revolution: Wie Borussia Dortmund zur Konstanz zurückfindet
Evelin KostolzinKovačs stille Revolution: Wie Borussia Dortmund zur Konstanz zurückfindet
Borussia Dortmund zeigt unter Trainer Niko Kovač bemerkenswerte Konstanz. Mit einem 2:1-Sieg gegen Bayer Leverkusen setzte die Mannschaft ihre starke Serie in Bundesliga und Champions League fort. Der ehemalige Profi Didi Hamann lobte Kovačs Führung und bezeichnete sie als Wendepunkt für den Verein.
Kovač übernahm das Traineramt bei Borussia Dortmund vor etwa acht oder neun Monaten. Seither verlor er nur zwei oder drei Spiele – ein deutlicher Kontrast zur früheren Instabilität des Clubs. Hamann hob die "natürliche Autorität" und "Gelassenheit" des Trainers hervor und betonte, dass diese Eigenschaften dem Team dringend benötigte Struktur verliehen hätten.
Kritiker werfen Borussia Dortmund vor, zu starr und wenig kreativ zu spielen. Hamann wies diese Vorwürfe zurück und verwies auf die soliden Leistungen in Europa und auf nationaler Ebene. Ein besonderer Erfolg ist Aaron Anselmino, der Leihspieler von Chelsea, der unter Kovačs System aufblüht.
Doch nicht alle Sommer-Neuzugänge haben sich bisher bewährt. Spieler wie Jobe Bellingham oder Shuto Machino, der von Holstein Kiel mit einem Vierjahresvertrag kam, konnten in dieser Saison noch nicht überzeugen.
Borussia Dortmunds aktuelle Form spricht für Kovačs Arbeitsweise. Die Mannschaft ist sowohl in der Liga als auch im europäischen Wettbewerb gut positioniert, während sich Schlüsselspieler weiterentwickeln. Fürs Erste bleibt der Fokus darauf, diesen Schwung im Verlauf der Saison zu halten.






