31 January 2026, 07:04

Kreis Steinfurt testet Warnsysteme: Sirenen, Apps und Cell-Broadcast im Einsatz

Ein Rettungswagen steht vor einem Gebäude mit einem Schild, umgeben von Bäumen und Pflanzen.

Kreis Steinfurt testet Warnsysteme: Sirenen, Apps und Cell-Broadcast im Einsatz

Kreis Steinfurt setzt auf vielfältige Warnsysteme für Notfälle

Der Kreis Steinfurt nutzt eine Reihe von Instrumenten, um Bewohnerinnen und Bewohner in Krisensituationen zu warnen. Dazu gehören Sirenen, mobile Warnmeldungen, Rundfunksendungen und spezielle Warn-Apps. Zweimal jährlich finden Tests statt, um die Funktionsfähigkeit aller Systeme zu überprüfen.

Für die Verbreitung dringender Mitteilungen setzt der Kreis auf mehrere Kanäle. Sirenen ertönen bei akuten Gefahren, während über das Cell-Broadcast-System Warnungen direkt auf kompatible Mobiltelefone gesendet werden. Der lokale Radiosender RST kann Live-Programme unterbrechen, um aktuelle Gefahrenhinweise zu verbreiten.

Zwei weitverbreitete Warn-Apps, NINA und KATWARN, leiten regionale Warnmeldungen an die Nutzer weiter. NINA, entwickelt vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), ist die offizielle Notfall-App Deutschlands und wird über die bundesweite Warnplattform warnung.bund.de beworben.

Um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten, testet der Kreis Steinfurt alle Systeme anlässlich des Warning Day in Nordrhein-Westfalen im März sowie des bundesweiten Warning Day im September.

Die Bevölkerung wird über Sirenen, Apps, Radio und direkte Mobilfunkwarnungen informiert. Die halbjährlichen Tests bestätigen, dass alle Warnmethoden einwandfrei funktionieren. Der Kreis rät den Bürgerinnen und Bürgern, ihre Geräte stets aktuell zu halten und Warn-Apps installiert zu lassen, um rechtzeitig benachrichtigt zu werden.