24 January 2026, 19:06

Kwasniok kontert Kritik: „Bundesliga wird hinter dem FC Bayern abgewertet“

Eine Schwarz-Weiß-Karte von Königreich Bayern, Deutschland, die geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt.
  1. FC Kölns Cheftrainer Lukas Kwasniok hat sich gegen die Kritik an der Reputation der Bundesliga jenseits von FC Bayern München verwahrt. Der 44-Jährige wies zudem Vorwürfe zurück, beim Verein herrsche eine vergiftete Stimmung – trotz einer acht Spiele andauernden Siegesserie im Januar 2026. Seine Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Köln auf Platz 10 der Tabelle steht und die Fans nach jüngsten Rückschlägen zunehmend ungeduldig werden.

Kwasniok kontert Kritik: „Bundesliga wird hinter dem FC Bayern abgewertet“

Kwasniok richtete sich gegen das gängige Bild der Liga und argumentierte, dass Mannschaften, die hinter FC Bayern landen, schlicht "abgeschrieben" würden. Die Einstellung gegenüber dem zweiten Platz bezeichnete er als "wertlos" und behauptete, dies offenbare ein grundlegendes Problem in der Bewertung des deutschen Fußballs. Seine Aussagen folgten auf eine 1:3-Niederlage gegen FC Bayern und ein 2:2 in Heidenheim, die Kölns schwache Form verlängerten.

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Der Trainer räumte zwar ein, dass einige Spieler über die Ergebnisse frustriert seien, betonte aber, die Stimmung im Team bleibe stabil. Berichte über interne Spannungen wies er entschieden zurück und beschrieb die Atmosphäre als "grundsätzlich in Ordnung". Er unterstrich den Zusammenhalt und die Leistung auf dem Platz und setze auf eine gelassene Haltung nach dem Motto "Leben, lieben, lachen", um sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.

Für die Zukunft sieht Kwasniok Chancen, einen Punktepolster aufzubauen – beginnend mit Heimspielen gegen Mannschaften wie Mainz. Zwar respektiere er die defensive Stabilität der Mannschaft unter Urs Fischer, doch sei er überzeugt, dass Köln mithalten könne. Ein geplanter Austausch mit kritischen Fans, darunter auch eine Reaktion auf ein Transparent mit der Aufschrift "KWASNI YOK", zeigt seine Dialogbereitschaft. Zudem kritisierte er den Videobeweis (VAR) und warf ihm vor, Schiedsrichter zu entmündigen, indem sie den Videoassistenten untergeordnet würden.

Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Kwasnioks Zuversicht gerechtfertigt ist, den Abstiegskampf zu meiden. Seine entschlossene Haltung zur Ligawahrnehmung und Teamstimmung setzt ein klares Zeichen. Aktuell liegt sein Fokus darauf, Siege einzufahren und direkt auf die Sorgen der Fans einzugehen.