Leverkusen verzichtet auf Karneval – alles für die Champions League gegen Piräus
Eggert StriebitzNach 4:0-Sieg gegen St. Pauli: Hjulmand verhängt Faschingsverbot - Leverkusen verzichtet auf Karneval – alles für die Champions League gegen Piräus
Bayer Leverkusen verzichtet in diesem Jahr auf den Kölner Karneval – nach einem 4:0-Heimsieg. Trainer Kasper Hjulmand hat seinen Spielern die Teilnahme an den Feierlichkeiten untersagt, um die Konzentration aufrechtzuerhalten. Die Entscheidung fällt vor dem entscheidenden Champions League-Spiel gegen Olympiakos Piräus.
Jonas Hofmann plant dennoch, seine Mannschaftskollegen mit den Karnevalstraditionen vertraut zu machen – wenn auch in maßvoller Form.
Die Karnevalsfeiern in Köln und im Rheinland sind berühmt für ihre ausgelassenen Umzüge und Bräuche. Am Weiberfastnacht, dem Donnerstag vor Aschermittwoch, füllen sich die Straßen mit kostümierten Menschen, die Süßigkeiten und Blumen in die Menge werfen. Traditionelle Tänze, Kölsch-Bier und frühe Umzugsprozessionen läuten das Fest ein.
Hjulmands Verbot folgt auf Leverkusens starke Leistung gegen den FC St. Pauli. Der Trainer betonte die Notwendigkeit von Erholung und Fokus vor dem Champions League-Spiel unter der Woche. Seine Botschaft war klar: Keine Ablenkung durch den Karneval für das Team.
Hofmann räumte ein, dass einige Spieler während des Spiels gegen St. Pauli von der Karnevalsstimmung irritiert gewesen sein könnten. Zwar respektiere er das Verbot, schlug aber einen kleinen Kompromiss vor – höchstens ein Bier –, damit die Teamkollegen trotzdem einen Eindruck von der Kultur bekommen. Sein Plan: Nach dem anstehenden Champions League-Spiel einen Hauch von Karneval erlebbar machen, ohne gegen die Regeln des Trainers zu verstoßen.
Die Mannschaft wird sich nun ohne Karnevals-Ablenkung auf Olympiakos Piräus vorbereiten. Hjulmands Priorität bleibt Schärfe und Regeneration vor dem europäischen Duell. Hofmanns zurückhaltende Feier bietet einen kleinen Einblick in die Tradition – aber erst, wenn das Champions League-Spiel vorbei ist.
Strict Club Policy vs. Fan Celebrations: Leverkusen's Focus on Champions League
Club officials have reinforced the no-Carnival rule for players ahead of the Champions League clash.
- Sports director Simon Rolfes banned parades, stating players should watch the event on TV only.
- Over 100,000 fans celebrated Leverkusen-area traditions in Hitdorf and Opladen despite rain, contrasting the team's disciplined approach.






