31 December 2025, 17:22

Mainz trauert um prägende Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Sport 2025

Eine Ausstellung mit einem Tisch, auf dem verschiedene Landesflaggen, eine Box, Papiere und ein Banner liegen, eine Kugel links daneben, eine Anschlagtafel rechts daneben mit ein paar Menschen in der Nähe und mehreren Tischen und Stühlen im Hintergrund.

Mainz trauert um prägende Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Sport 2025

Mehrere bekannte Persönlichkeiten aus Mainz und Rheinland-Pfalz sind 2025 verstorben. Ihre Verdienste erstreckten sich über Politik, Journalismus, Kultur und Sport. Zu den Verlusten zählen Journalisten, Politiker, Karnevalsgrößen und Mediziner, die in der Region bleibende Spuren hinterließen.

In der Politik starb Bernhard Vogel, eine prägende Figur der deutschen Politik, mit 92 Jahren. Er führte Rheinland-Pfalz zwölf Jahre lang als Ministerpräsident, bevor er später in Thüringen wirkte. Auch Herbert Mertin, Justizminister des Landes und FDP-Mitglied, verstarb mit 66 Jahren. Er hatte das Amt von 1999 bis 2006 sowie erneut von 2016 bis zu seinem Tod inne.

Die Medienwelt trauert um Ekkehardt Gahntz, langjährigen ZDF-Nachrichtensprecher, der die Sendung HEUTE über 25 Jahre prägte. Sein Einfluss reichte weit über das Fernsehen hinaus und machte ihn zu einer geachteten Stimme im deutschen Journalismus.

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Die Mainzer Karnevalsszene verlor zwei ihrer prägendsten Persönlichkeiten: Elisabeth Klöver, die langjährige Leiterin des MCV Hofballetts, starb mit 85 Jahren, während Dieter Wenger, der Chef-Wagengestalter des Rosenmontagszugs, im Alter von 84 Jahren verstarb. Wenger hatte über sechs Jahrzehnte hinweg die ikonischen Umzugswagen der Stadt entworfen. Auch Barbara Rupp, die von 1983 bis 2008 den Förderverein des Mainzer Unterhaus leitete, verstarb und hinterlässt eine Lücke im kulturellen Leben der Stadt.

Im Sport kam Holger Bernhardt, ehemaliger Torwart des 1. FSV Mainz 05, bei einem Verkehrsunfall mit nur 52 Jahren ums Leben. Sein Tod erschütterte die lokale Fußballgemeinschaft.

Auch die Kunst- und Behindertenrechtsbewegung musste Abschied nehmen: Ulf Glasenhardt, Kulturveranstalter hinter Events im Schon Schön Club und im Kulturpalast Wiesbaden, starb unerwartet. Marita Boos-Waidosch, die langjährige Behindertenbeauftragte der Stadt Mainz, verstarb nach jahrelangem Einsatz für Barrierefreiheit.

Schließlich wurde an Dr. Thomas Flohr, einen 57-jährigen Onkologen, erinnert, der durch seine Arbeit vielen Krebspatienten Hoffnung gab.

Die Todesfälle markieren das Ende einer Ära für zahlreiche Institutionen in Mainz und darüber hinaus. Ihr Wirken in Politik, Medien, Kultur und Gesundheitswesen prägte die Region über Jahrzehnte. In den kommenden Monaten werden Gedenkveranstaltungen und Würdigungen ihr Andenken ehren.