18 January 2026, 02:47

Massive Iran-Proteste in Köln: Tausende Demonstranten erwarten die Stadt am Samstag

Eine große Gruppe von Menschen versammelte sich vor einem Gebäude mit Säulen und Text, umgeben von Straßenmästen, Lichtern, Schildern, Motorradfahrern, Kraftfahrzeugen, Bäumen und einem bewölktem Himmel, während einer Demonstration in Berlin, Deutschland.

Massive Iran-Proteste in Köln: Tausende Demonstranten erwarten die Stadt am Samstag

Tausende Demonstranten werden an diesem Samstag in Köln zusammenkommen, um gegen das klerikale Regime im Iran zu protestieren. Acht separate Kundgebungen wurden bei der örtlichen Polizei angemeldet, wobei mit Menschenansammlungen in der Nähe der Innenstadt und des Kölner Doms zu rechnen ist. Die Veranstalter erwarten erhebliche Behinderungen in zentralen Bereichen im Laufe des Tages.

Die Proteste beginnen an mehreren Orten, darunter Bergisch Gladbach und das Kölner Stadtzentrum. Hale Bagherzadeh hat zu einer Mahnwache in Bergisch Gladbach um 11:30 Uhr aufgerufen, gefolgt von einer gemeinsamen Demonstration am Heumarkt um 14 Uhr. Jede einzelne Kundgebung könnte bis zu 800 Teilnehmer anziehen, sodass die Gesamtzahl mehrere Tausend erreichen wird.

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Mit Staus und Gedränge ist vor allem an zentralen Plätzen wie dem Dom, dem Hauptbahnhof, dem Neumarkt, dem Rudolfplatz, dem Heumarkt und dem Chlodwigplatz zu rechnen. Die Polizei wird an allen Orten präsent sein, um die Sicherheit zu überwachen und die Menschenmengen zu lenken. Eine kleinere, thematisch unabhängige Demonstration gegen die US-Politik in Venezuela ist zudem am Zülpicher Platz geplant, an der etwa 50 Personen teilnehmen sollen. Auch in Deutz werden weitere Versammlungen stattfinden, was die erwarteten Einschränkungen noch verstärken wird. Die Behörden raten der Bevölkerung, sich auf Verzögerungen und mögliche Reisebehinderungen in den betroffenen Gebieten einzustellen.

Die Kundgebungen zählen zu den größten koordinierten Protesten in Köln in diesem Jahr. Angesichts der hohen Teilnehmerzahl hat die Polizei ihre Präsenz verstärkt, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. Im Stadtzentrum und den umliegenden Vierteln ist mit starkem Fußgängeraufkommen und Verkehrsbehinderungen zu rechnen.