Maxipark wird mit 7,44 Millionen Euro zum klimaresilienten Vorbild umgestaltet
Wally KlemtMaxipark wird mit 7,44 Millionen Euro zum klimaresilienten Vorbild umgestaltet
Bundesbauminister Hubertz hat einen Millionenförderbescheid für die Erweiterung des Maxiparks bewilligt. Das Projekt soll das Gelände mit neuen Grünflächen umgestalten, die extremen Wetterbedingungen standhalten. Von den Aufwertungen werden jährlich rund 450.000 Besucher profitieren – zugleich soll der Park als Vorbild für klimaresiliente Gartengestaltung in der gesamten Region dienen.
Der Maxipark entstand ursprünglich auf einer ehemaligen Kohlehalde und wurde anlässlich der Landesgartenschau 1984 angelegt. Nun erhält er im Rahmen des Bundesprogramms „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ eine Förderung in Höhe von 7,44 Millionen Euro. Davon übernimmt der Bund 75 Prozent der Kosten, den restlichen Anteil tragen lokale Partner.
Die Arbeiten beginnen mit der „Maxiplaza“, einem neuen öffentlichen Platz vor der Werkstatthalle. Anschließend wird die östliche Parkseite zum „MaxiGarden“ erweitert – ein Bereich, der speziell für Hitzewellen und Starkregen konzipiert ist. Das Design verspricht ein angenehmeres Mikroklima, besseren Schutz vor Extremwetter und ein verbessertes Besuchererlebnis.
Zudem entsteht ein neues Bildungsgebäude mit einer Lehrküche. Dieser Raum widmet sich der Nachhaltigkeit und vermittelt Kindern Wissen über umweltfreundliche Lebensmittelproduktion und ökologische Verantwortung.
Das offiziell „IGA-Projekt Maximilianpark und Gartenkompetenzzentrum“ genannte Vorhaben ist eine von 53 bundesweiten Initiativen, die im Rahmen der Klimawandel-Anpassungsförderung des Bundes ausgewählt wurden. Die Planer hoffen, dass der modernisierte Park tausende Besucher dazu inspiriert, ähnliche klimaintelligente Techniken in den eigenen Gärten umzusetzen.
Der erweiterte Maxipark soll als Modell für Klimaanpassung dienen und Hunderttausende Menschen aus dem Ruhrgebiet, dem Münsterland und darüber hinaus erreichen. Mit größerer Widerstandsfähigkeit gegen Hitze und Überschwemmungen will der Park nicht nur den Aufenthalt verbessern, sondern auch praktische Lösungen für eine nachhaltige Landschaftsgestaltung aufzeigen.






