04 February 2026, 02:50

Mönchengladbach bleibt 2025 trotz Boom noch erschwinglich – doch für wie lange?

Ein detailliertes altes Stadtplan von Brambach, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden, Sehenswürdigkeiten, Illustrationen von Häusern und Bergen.

Mönchengladbach bleibt 2025 trotz Boom noch erschwinglich – doch für wie lange?

Borussia Mönchengladbach bleibt 2025 trotz steigender Nachfrage bezahlbar

Mönchengladbach ist auch 2025 noch eine erschwingliche Stadt für Mieter und Käufer – trotz wachsender Beliebtheit. Die Bewohner schätzen die Mischung aus Grünflächen, guter Verkehrsanbindung und ruhigen Wohnvierteln. Doch die Preise könnten bald steigen, da die digitale Entwicklung immer mehr Menschen in die Region lockt.

Die Mietkosten in Mönchengladbach variieren je nach Wohnungsgröße und Lage. Kleine Wohnungen unter 40 Quadratmetern lagen im Schnitt bei 12,46 Euro pro Quadratmeter – günstiger als der regionale Durchschnitt von 14,94 Euro. Größere Wohnungen über 90 Quadratmetern waren mit 9,87 Euro pro Quadratmeter sogar noch preiswerter als im Rest Nordrhein-Westfalens, wo durchschnittlich 10,76 Euro verlangt werden.

Im Gesamtvergleich betrug die durchschnittliche Miete in der Stadt 10,14 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen und 14,58 Euro für Häuser. Doch die Preise unterscheiden sich stark zwischen den Stadtteilen. Immobilien in der Nähe der Beecker Straße, der Hilderather Straße und des Südwalls erreichen oft rund 600.000 Euro. In Gegenden wie der Helenastraße oder der Suitbertgasse hingegen gibt es moderne Häuser bereits ab 350.000 Euro.

Der digitale Fortschritt hat die Attraktivität der Stadt gesteigert, auch wenn zwischen 2021 und 2026 keine größeren Infrastrukturprojekte umgesetzt wurden. Angesichts des Zuzugs warnen Experten jedoch vor steigenden Mieten und Hauspreisen in naher Zukunft.

Im Vergleich zu anderen Regionen Nordrhein-Westfalens bietet Mönchengladbach nach wie vor ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Bewohner profitieren von einer hohen Lebensqualität mit viel Grün, guter Anbindung und niedrigeren Lebenshaltungskosten. Doch die wachsende Nachfrage durch die digitale Expansion könnte die Immobilienpreise in den kommenden Jahren in die Höhe treiben.