Mönchengladbach plant modernes Wirtschaftszentrum an der Rheinstraße
Paulina MangoldMönchengladbach plant modernes Wirtschaftszentrum an der Rheinstraße
Mönchengladbach hat einen wichtigen Schritt bei der Neugestaltung des Industriegebiets an der Rheinstraße gemacht. Die Stadt plant, das Areal in ein modernes Wirtschaftszentrum umzuwandeln – ein Vorhaben, das durch ein neues Bebauungsplanverfahren unterstützt werden soll. Die Initiative ist Teil des „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzepts“ sowie der Prioritätenliste für gewerbliche Entwicklungen.
Der Ausschuss für Planung, Bau und Stadtentwicklung kam am Dienstag, dem 23. Juni, zusammen, um über den Beschluss zur Einleitung des Bebauungsplanverfahrens zu beraten. Das Plangebiet umfasst Flächen zwischen der Rheinstraße, Schwalmstraße, Hofstraße und August-Monforts-Straße, angrenzend an das Gelände von GE Vernova. Der neue Bebauungsplan mit dem Namen „GE Rheinstraße“ soll die rechtliche Grundlage für das Projekt bilden.
Ein zentraler Bestandteil des Plans ist die Verlegung des NEW-Busbetriebshofs auf das Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne. Dadurch werden Flächen für gewerbliche Nutzungen frei. Zudem zielt der Bebauungsplan darauf ab, die Expansion von GE Vernova zu ermöglichen und so rund 390 bestehende Arbeitsplätze zu sichern sowie etwa 200 neue zu schaffen.
Das Projekt sieht außerdem einen Grün- und Freiflächenkorridor vor, der sich von der Schwalmstraße bis zum Hardterbroicher Markt erstreckt. Dieser soll sichere Fuß- und Radwege gewährleisten. Die neuen Grünflächen tragen zudem zum Hochwasserschutz bei und helfen der Region, sich an den Klimawandel anzupassen.
Sobald der Beschluss gefasst ist, beginnt das Bebauungsplanverfahren, gefolgt von detaillierten Planungsphasen und der gesetzlich vorgeschriebenen Bürgerbeteiligung. Der Bebauungsplan wird den Rahmen für wirtschaftliches Wachstum und ökologische Verbesserungen setzen. Er unterstützt die Expansion von GE Vernova, schafft gleichzeitig mehr Grünflächen und verbessert die Verkehrsanbindungen. Die Stadt erwartet, dass das Projekt sowohl die Wirtschaft als auch die Nachhaltigkeit in der Region stärken wird.
