24 April 2026, 04:31

Mönchengladbach trotzt 2025 dem Wirtschaftstrend mit Rekordbeschäftigung und weniger Insolvenzen

Balkendiagramm mit der Überschrift "Die Vorteile der gestiegenen Produktivität der letzten 35 Jahre sind nicht der Mittelschicht zugute gekommen"

Mönchengladbach trotzt 2025 dem Wirtschaftstrend mit Rekordbeschäftigung und weniger Insolvenzen

Mönchengladbach hat im Jahr 2025 eine bemerkenswerte wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit bewiesen und damit den allgemeinen regionalen Trends getrotzt. Während die Unternehmensinsolvenzen vor Ort um 7,5 Prozent zurückgingen, verzeichnete Nordrhein-Westfalen einen Anstieg um 13,6 Prozent. Gleichzeitig erreichte die Stadt mit 105.796 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zur Jahresmitte einen historischen Höchststand.

Eine zentrale Rolle bei diesen positiven Entwicklungen spielte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (WFMG). Ihr Jahresbericht 2025 verzeichnete 21 Neuansiedlungen von Unternehmen, 11 Start-up-Gründungen, 14 Betriebsweiterungen und 6 Unternehmensstabilisierungen. Durch diese Maßnahmen wurden insgesamt 546 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert.

Elf von der WFMG unterstützte Projekte zogen private Investitionen in Höhe von 10,9 Millionen Euro sowie öffentliche Fördermittel von 3,5 Millionen Euro an. Zudem verkaufte die Gesellschaft zusätzliche 15.000 Quadratmeter Gewerbefläche und steigerte ihre Gesamterträge auf über 2,7 Millionen Euro.

Die lokale Wirtschaft entwickelte sich besser als in den Nachbarregionen: Während die Umsätze in Mönchengladbach um 2,9 Prozent stiegen, verzeichnete der IHK-Bezirk ein Minus von 2,9 Prozent, und Nordrhein-Westfalen insgesamt einen Rückgang um 2,5 Prozent. Besonders dynamisch wuchs der Gesundheits- und Sozialsektor, der 394 neue Stellen schuf und nun 21.204 Beschäftigte zählt. Die Industrie blieb mit 13.549 Arbeitsplätzen stabil.

Zu den wichtigsten Vorhaben zählten das Transformationsprojekt "Textilfabrik 7.0", der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur sowie das Programm "Go4Gewerbe" auf dem Gelände der ehemaligen Trabrennbahn. Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der WFMG, präsentierte die Ergebnisse gemeinsam mit weiteren Vorstandsmitgliedern.

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Mit ihrem Fokus auf Innovation, Arbeitsplatzschaffung und Start-up-Förderung hat die WFMG messbare Erfolge erzielt. Ihre Projekte haben Investitionen angeregt, Unternehmen stabilisiert und die wirtschaftliche Position Mönchengladbachs gestärkt. Angesichts der herausfordernden regionalen Rahmenbedingungen hebt sich die Leistung der Stadt damit deutlich ab.

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