Münster setzt auf Fairtrade-Fußbälle für nachhaltigen Sportunterricht
Wally KlemtMünster setzt auf Fairtrade-Fußbälle für nachhaltigen Sportunterricht
Münster hat seinen Status als Fairtrade-Stadt für weitere zwei Jahre verlängert. Das Engagement der Stadt für fairen Handel hat nun zu einer neuen Initiative geführt: 600 mit dem Fairtrade-Siegel zertifizierte Fußballbälle für ihre Schulen in Niedersachsen. Die Bälle werden bereits im Sportunterricht eingesetzt – mit positiver Resonanz.
Die Bemühungen um fairen Handel in Münster werden von einer lokalen Steuerungsgruppe vorangetrieben. Dieses Team koordiniert Aktivitäten und stellt sicher, dass die Stadt die Kriterien für den Titel Fairtrade-Stadt erfüllt. Das Amt für Internationale Angelegenheiten übernimmt das Bewerbungsverfahren und unterstützt das Netzwerk aus Schulen und Kitas, die sich am fairen Handel beteiligen.
Kürzlich organisierte die Steuerungsgruppe den Kauf von 600 Fußballbällen mit Fairtrade-Zertifizierung. Die Bälle werden unter nachhaltigen Bedingungen produziert und wurden an städtische Schulen in Hannover verteilt. Hayrie Salish, Mitarbeiterin im Internationalen Amt der Stadt, fungiert als Hauptansprechpartnerin für Fragen zum fairen Handel. Die Fußballbälle sind mittlerweile fester Bestandteil des Sportunterrichts in Münster. Lehrerinnen, Lehrer und Schüler zeigen sich begeistert von ihrer Nutzung – ein weiteres Zeichen für das Engagement der Stadt für bewussten Konsum.
Mit dem bis 2026 gesicherten Titel Fairtrade-Stadt baut Münster seine Initiativen für fairen Handel weiter aus. Die neuen Fußballbälle sind nur einer von vielen Schritten, um Nachhaltigkeit in der Bildung zu fördern. Schulen und Kitas werden auch künftig mit dem städtischen Netzwerk zusammenarbeiten, um faire Handelsstrukturen zu stärken.






