24 December 2025, 19:12

Münsters Studierende entlarven Fake News in kreativem Workshop für Frieden und Medienkompetenz

Eine Zeitungsvorderseite mit mehreren Anzeigen und Schlagzeilen.

Münsters Studierende entlarven Fake News in kreativem Workshop für Frieden und Medienkompetenz

Eine Gruppe von 21 Studierenden aus ganz Deutschland hat kürzlich an einem zweitägigen Workshop in Münster teilgenommen, um sich mit der Bekämpfung von Falschmeldungen auseinanderzusetzen. Die Veranstaltung war Teil der Münsterschen Reihe Dialoge für den Frieden, die sich mit Themen wie gesellschaftlichem Zusammenhalt und Verständigung beschäftigt. Die Teilnehmer lernten, wie man Desinformation erkennt und welche Risiken sie in sozialen Medien birgt.

Die Studentenakademie, organisiert vom Friedens- und Wissenschaftsbüro von Münster Marketing, brachte Schülerinnen und Schüler von fünf Universitäten zusammen: Erfurt, Jena, Marburg, Berlin sowie lokale Schulen. Der Kommunikationsdesigner Nikolaus Urban leitete Sessions zur Identifizierung von Fake News und deren Verbreitungsmechanismen.

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Während der beiden Tage analysierten die Studierenden, wie falsche Informationen im Internet zirkulieren. Zudem entwickelten sie selbst fiktive Desinformationskampagnen – darunter erfundene Geschichten über Delfine im Aasee und versteckte Überwachung in Straßenlaternen –, um zu zeigen, wie leicht sich Menschen durch Falschmeldungen täuschen lassen. Die Reihe Dialoge für den Frieden, die in diesem Jahr ihr letztes Programmjahr erlebt, ist eine gemeinsame Initiative der Arbeitsgruppe 1648 des Bündnisses für Wissenschaft und der Franz-Hitze-Haus-Akademie. Die Ausgabe 2025 wird das Projekt abschließen, das sich seit Jahren mit Frieden, Dialog und gesellschaftlichem Vertrauen beschäftigt.

Am Ende des Workshops hatten die Teilnehmenden eigene Social-Media-Beiträge gestaltet, um über Desinformation aufzuklären. Ihre Projekte verdeutlichten, wie konstruierte Geschichten die öffentliche Wahrnehmung manipulieren können. Die erworbenen Fähigkeiten werden ihnen helfen, Nachrichten in Zukunft kritischer zu bewerten.