Neue Gemeinschaftsdolmetscher stärken Integration in NRW mit 14 Sprachen
Evelin KostolzinNeue Gemeinschaftsdolmetscher stärken Integration in NRW mit 14 Sprachen
In Nordrhein-Westfalen hat eine neue Gruppe von Gemeinschaftsübersetzern ein spezialisiertes Ausbildungsprogramm erfolgreich abgeschlossen. Die seit 2018 laufende Initiative bereitet ehrenamtliche Helfer darauf vor, in den Bereichen Sozialdienste, Bildung und Gesundheitsversorgung in der gesamten Region zu unterstützen.
Der Qualifizierungskurs umfasst 40 Stunden und konzentriert sich auf interkulturelle Kommunikation sowie professionelle Dolmetschtechniken. Vor der Teilnahme müssen die Bewerber muttersprachliche Kenntnisse in ihrer Herkunftssprache sowie Deutschkenntnisse auf Niveau B2 nachweisen.
Die neuesten Absolventen bringen Expertise in 14 Sprachen mit, darunter Arabisch, Aserbaidschanisch, Bosnisch und Polnisch. Viele verfügen zudem über akademische oder berufliche Qualifikationen in Fachgebieten wie Biologie, Medizin und Ingenieurwesen. Trotz Berufstätigkeit und familiärer Verpflichtungen engagieren sich die Dolmetscher ehrenamtlich, um städtische Behörden, Beratungsstellen und lokale Vereine zu unterstützen. Das vom Land finanzierte und vom Kommunalen Integrationszentrum geleitete Programm hat seit seinem Start sechs Generationen von Dolmetschern ausgebildet.
Die frisch qualifizierten Dolmetscher werden nun sprachliche Unterstützung in zentralen öffentlichen Bereichen leisten. Ihre Fähigkeiten sollen den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen für nicht deutschsprachige Menschen in der Region verbessern. Das Programm wächst weiterhin und stärkt durch geschulte ehrenamtliche Dolmetscher die Gemeinschaftsstrukturen.






