Neue Gleichstellungsbeauftragte in Solingen: Maria Carroccio Ricchiuti übernimmt im April
Paulina MangoldNeue Gleichstellungsbeauftragte in Solingen: Maria Carroccio Ricchiuti übernimmt im April
Maria Carroccio Ricchiuti wird im April die neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Solingen. Die ausgebildete Soziologin bringt jahrelange Erfahrung in der Sozialarbeit mit und verfügt über Fachwissen in den Bereichen Gemeinschaftsentwicklung und Integration. Ihre Ernennung folgt auf den Weggang von Aldona Fenz, die sich neuen beruflichen Herausforderungen zuwendet.
Ein großer Teil von Carroccio Ricchiutis Karriere war der Unterstützung benachteiligter Gruppen gewidmet. Zuvor arbeitete sie als Fachkraft für sozialpädagogische Bildung im Kommunalen Integrationszentrum Solingen und war als Quartiersmanagerin in Hasseldelle tätig. Seit Ende 2018 koordiniert sie zudem im Auftrag der Stadt die Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss" und begleitet junge Menschen beim Übergang in den Beruf.
Als Gleichstellungsbeauftragte wird sie sich vorrangig für faire Teilhabe, Chancengleichheit und Vielfalt einsetzen. Ein weiterer zentraler Schwerpunkt wird die Prävention und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt sein. Carroccio Ricchiuti plant, eng mit der Verwaltung und lokalen Gemeinschaften zusammenzuarbeiten – mit besonderem Fokus auf Kooperation und offenen Dialog.
Mit einem Masterabschluss in Gemeinschaftsentwicklung strebt sie an, gesetzliche Gleichstellungsvorgaben in konkrete Verbesserungen für den Alltag umzusetzen. Ihr Ansatz verbindet berufliche Erfahrung mit dem Engagement, die Lücke zwischen Politik und Praxis zu schließen.
Carroccio Ricchiutis Amtszeit beginnt im April 2026 als Nachfolgerin von Aldona Fenz. Ihr Hintergrund in Soziologie und Sozialarbeit qualifiziert sie für die Herausforderungen in den Bereichen Gleichberechtigung und Bürgerbeteiligung. Die Stadt erwartet, dass sie durch strukturierte Zusammenarbeit Solingens Bemühungen um Diversität und Inklusion weiter stärken wird.






