22 December 2025, 13:10

Neuzugänge beim BVB? Ricken versteht Fan-Enttäuschung

Eine Gruppe von Menschen beim Fußballspielen.

Neuzugänge beim BVB? Ricken versteht Fan-Enttäuschung

BVB-Neuzugänge? Ricken versteht die Erwartungen der Fans

Teaser: Borussia Dortmund gab im vergangenen Sommer viel Geld aus, um die Mannschaft zu verstärken. Doch keiner der Neuzugänge hat sich bisher als Stammspieler etabliert. Sportdirektor Lars Ricken zog dennoch eine positive Zwischenbilanz – auch wenn er die wachsende Unzufriedenheit der Fans nachvollziehen kann.

Artikel: Die Sommer-Neuzugänge von Borussia Dortmund kämpfen in dieser Saison um regelmäßige Einsatzzeiten. Trotz hoher Investitionen hat sich keiner der Neuverpflichtungen dauerhaft in der Startelf durchsetzen können. Die Fans zeigen sich zunehmend frustriert über den begrenzten Einfluss der Spieler auf dem Platz.

Der Sportdirektor des Vereins, Lars Ricken, erkennt die Bedenken an, betont jedoch, dass die jungen Talente mehr Zeit zur Eingewöhnung benötigen. Gleichzeitig bestätigte er, dass Stürmer Fábio Silva im Januar nicht den Verein verlassen wird – trotz Gerüchten, die ihn mit einem Wechsel in Verbindung brachten, um seine WM-Chancen zu wahren.

Dortmund hatte im Sommer kräftig in den Kader investiert, doch weder Silva noch Jobe Bellingham oder Carney Chukwuemeka haben sich bisher als feste Größen in der Startformation etabliert. Silva, der auf neun Bundesliga-Einsätze kommt, bleibt hinter Serhou Guirassy zweite Wahl. Zwar steuerte er drei Vorlagen bei, doch seine begrenzte Spielzeit nährte Spekulationen über einen möglichen Winterabgang. Ricken wies dies jedoch zurück und erklärte, der Verein plane keinen Verkauf im Januar.

Unter den Neuzugängen kam Bellingham am häufigsten zum Einsatz: Fast 500 Minuten absolvierte er in 14 Ligaspielen. Ricken lobte seine Entwicklung und sprach von „starken Fortschritten“, trotz harter Konkurrenz im Mittelfeld. Allerdings wird er nach der Roten Karte gegen den SC Freiburg die anstehenden Spiele gegen Gladbach und Frankfurt verpassen. Chukwuemeka hingegen kam in dieser Saison zwölfmal zum Einsatz, stand fünfmal in der Startelf und erzielte ein Tor.

Ricken bleibt bei der Vereinsstrategie des „Investierens in junge Talente“ und mahnt zu Geduld. Er räumte ein, dass die Unzufriedenheit der Fans verständlich sei, betonte aber, die Spieler bräuchten „die nötige Zeit“, um sich zu entwickeln. Unter Trainer Niko Kovač, der im Januar 2025 das Amt übernahm, setzt Dortmund weiterhin auf eine Mischung aus Erfahrung und aufstrebenden Talenten – etwa mit Julien Duranville im Kader.

Die Sommer-Neuzugänge stehen vor einer Herausforderung, sich dauerhaft in der Startelf zu behaupten. Mit Bellinghams Sperre und den anhaltenden Diskussionen um Silvas Zukunft müssen die jungen Spieler in den kommenden Monaten ihre Qualität unter Beweis stellen. Rickens Position bleibt klar: Die Spieler bleiben, und der Fokus liegt auf langfristiger Entwicklung statt auf kurzfristigen Lösungen.

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