30 May 2026, 16:24

NRW-Behörden decken Lohnbetrug und illegale Beschäftigung in Mönchengladbach auf

HZA-KR: Zoll beteiligt sich an EMPACT-Aktionstagen - Marktplatz in Mönchengladbach im Fokus

NRW-Behörden decken Lohnbetrug und illegale Beschäftigung in Mönchengladbach auf

Behörden in Nordrhein-Westfalen gehen gegen illegale Beschäftigung und Lohnmissbrauch vor

Im Rahmen einer europaweiten Aktion haben die nordrhein-westfälischen Behörden illegale Beschäftigung und Lohnverstöße bekämpft. In der 39. Kalenderwoche beteiligte sich das Hauptzollamt Krefeld an den EMPACT-Aktionstagen, die sich gegen Menschenhandel und ausbeuterische Arbeitsbedingungen richten. Bei Kontrollen in der Markthalle von Mönchengladbach deckten die Beamten mehrere mutmaßliche Verstöße auf.

An der Operation nahmen insgesamt 73 Kontrollkräfte teil. Sie führten 31 Überprüfungen durch und erfassten die Personalien von 128 Personen. Im Fokus standen vor allem gastronomische Betriebe innerhalb der Markthalle.

Die Ermittlungen förderten acht Verdachtsfälle von Lohnvorenthaltung und Veruntreuung zutage. In vier dieser Fälle handelt es sich um schwere Vorwürfe wegen nicht gezahlter oder unrechtmäßig einbehaltener Löhne. Zudem stellten die Beamten zahlreiche Verstöße gegen die gesetzliche Meldepflicht für Beschäftigte fest.

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Der Bundesfinanzdienst (FKS) betonte erneut sein Engagement für faire Bezahlung, legale Arbeitsverhältnisse und den vollständigen Schutz der Arbeitnehmerrechte. Die Behörden werden die Ergebnisse nun detailliert auswerten. Bestätigte Verstöße werden an die zuständigen Stellen zur weiteren Verfolgung oder Strafverfolgung übergeben.

Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Ausbeutung am Arbeitsplatz zu bekämpfen. Verdachtsfälle werden weiter geprüft, wobei Arbeitgebern bei Verurteilung rechtliche Konsequenzen drohen. Die Erkenntnisse fließen zudem in künftige Kontrollstrategien der Region ein.

Quelle