NRW-Reform: Kita-Kernzeiten sollen Familien mehr Planungssicherheit bieten
NRW-Reform: Kita-Kernzeiten sollen Familien mehr Planungssicherheit bieten
Nordrhein-Westfalen plant Änderungen der Kita-Öffnungszeiten durch neues Kinderbildungsgesetz
Das Land Nordrhein-Westfalen will mit einem neuen Kinderbildungsgesetz die Betriebszeiten in Kitas reformieren. Die grüne Kinderministerin Verena Schäffer verteidigt den Entwurf und betont, er bringe mehr Verlässlichkeit ins System. Kritiker warnen jedoch, die Reform könnte die Qualität der Betreuung insgesamt verschlechtern.
Das geplante Gesetz sieht feste Kernbetreuungszeiten in den Einrichtungen vor. Demnach müssen Kitas während einer fünfstündigen Kernzeit täglich voll qualifiziertes Personal einsetzen. In den Randzeiten – also am frühen Morgen oder späten Nachmittag – sollen ergänzende Kräfte zum Einsatz kommen. Diese verfügen über pädagogische Abschlüsse, allerdings mit nur zwei statt der üblichen drei Jahre Ausbildung.
Schäffer unterstreicht, das aktuelle System mangele es an Planbarkeit. Feste Kernzeiten würden Eltern die Organisation erleichtern und überlastete Einrichtungen entlasten. Ähnliche Modelle in Bayern und Hessen, die zwischen 2015 und 2020 eingeführt wurden, brachten jedoch gemischte Ergebnisse: Zwar schätzten 70 bis 80 Prozent der Eltern die größere Vorhersehbarkeit, doch berufstätige Familien hatten mit eingeschränkter Flexibilität zu kämpfen. Studien des IfM Bonn (2022) und des Statistischen Bundesamts (2024) verzeichneten zudem einen Rückgang der verfügbaren Kita-Plätze – um bis zu fünf bis zehn Prozent – aufgrund kürzerer Öffnungszeiten.
Hinzu kommt der Fachkräftemangel in Nordrhein-Westfalen. Gegner der Reform befürchten, dass der Einsatz weniger erfahrener Kräfte in den Randzeiten das Betreuungsniveau senken könnte. Sie werfen der Politik vor, hier Kostensenkung über die Bedürfnisse der Familie zu stellen.
Ziel der geplanten Änderungen ist ein strukturierterer Kita-Betrieb. Wird das Gesetz verabschiedet, würden die Einrichtungen künftig in der Kernzeit mit voll ausgebildetem Personal arbeiten, während die Randzeiten von Kräften mit kürzerer Qualifikation abgedeckt werden. Wie sich die Reform auf Familien und die Betreuungsqualität auswirkt, hängt letztlich von der konkreten Umsetzung ab.
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