05 June 2026, 10:18

Orange Bank in Lünen: Ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Orangefarbener Bank an Europaplatz als Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Orange Bank in Lünen: Ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Orangefarbene Bank in Lünen: Ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Am 27. Mai 2023 wurde auf dem Europaplatz in Lünen eine orangefarbene Bank enthüllt, um auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. Die auffällige Farbe, die weltweit in Kampagnen gegen geschlechtsspezifische Gewalt bekannt ist, sendet eine klare Botschaft: Die Stadt duldet solche Taten nicht. Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg betonte, dass die Gesellschaft Gewalt in jeglicher Form nicht tolerieren dürfe.

Die Bank steht direkt gegenüber dem Spielplatz am Europaplatz. Auf ihrer Oberfläche prangt in großen Lettern der Aufdruck: „Die Stadt Lünen hat keinen Platz für Gewalt gegen Frauen.“ Ein QR-Code verweist auf die Website des Frauenforums im Kreis Unna, zudem ist die bundesweite Hilfetelefonnummer (116 016) für sofortige Unterstützung abgebildet.

Finanziert wurde das Projekt von lokalen Unterstützern, darunter die Sparkasse an der Lippe, die Unfallhilfe Westfalen, die WBL GmbH und das Frauenforum selbst. Die Organisation bietet Beratung, ein Frauenhaus sowie Notunterkünfte für Betroffene an. Heike Tatsch, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lünen, begleitete das Vorhaben fachlich.

Ziel der Initiative ist es, das öffentliche Bewusstsein zu schärfen und zivilgesellschaftliches Engagement zu fördern. Durch die Platzierung der Bank an zentraler Stelle soll der Dialog angeregt und den Bürgerinnen und Bürgern die vorhandenen Hilfsangebote in Erinnerung gerufen werden.

Die Bank dient nun als sichtbares Symbol für Lünens Haltung gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Sie bietet über das Hilfetelefon und den QR-Code direkten Zugang zu Unterstützungsangeboten. Behörden und Sponsoren haben sich zusammengeschlossen, um sicherzustellen, dass die Botschaft möglichst viele Menschen erreicht.

Quelle