Personalausweis wird 2026 deutlich teurer – diese Preise gelten bald
Evelin KostolzinPersonalausweis wird 2026 deutlich teurer – diese Preise gelten bald
Ab 2026 steigen die Gebühren für den Personalausweis in Deutschland
Die Kosten für die Beantragung eines Personalausweises in Deutschland werden im kommenden Jahr steigen. Für alle Altersgruppen werden die Gebühren erhöht, wobei die Änderungen nach einer offiziellen Bekanntgabe Anfang 2026 in Kraft treten. Die Anpassung folgt einer neuen Verordnung, die Verwaltungsabläufe für Pass- und Ausweisdienstleistungen vereinfachen soll.
Der Bundesrat hat eine Rechtsverordnung verabschiedet, die Pass- und Personalausweisverfahren straffen soll. Gleichzeitig steigen die Gebühren für den Personalausweis, um höhere Produktions- und Verwaltungskosten abzudecken.
Ab dem 7. Februar 2026 kostet der Standard-Personalausweis statt bisher 37 Euro dann 46 Euro. Für Antragsteller unter 24 Jahren erhöht sich die Gebühr von 22,80 Euro auf 27,60 Euro. Die aktualisierten Preise werden an diesem Tag im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.
Die neue Verordnung zielt zudem darauf ab, den Arbeitsaufwand für die Bundespolizei und lokale Behörden zu verringern. Bürger können weiterhin Termine für Ausweis- und Passdienstleistungen online oder telefonisch vereinbaren. Einige Städte wie Stuttgart, Neckarsulm und Frankfurt bieten bereits digitale Lösungen an, etwa Echtzeit-Wartezeitanzeigen oder Online-Terminbuchungen.
Die Gebührenanpassungen treten in Kraft, sobald die Verordnung offiziell veröffentlicht wird. Die höheren Kosten spiegeln steigende Ausgaben bei der Herstellung und Verwaltung der Ausweisdokumente wider. Die Änderungen sind Teil umfassender Bemühungen, Verwaltungsprozesse in ganz Deutschland zu modernisieren und zu vereinfachen.