18 December 2025, 05:02

PETA enthüllt grausame Elefanten-Misshandlung im Wuppertaler Zoo

Ein Elefant in einer natürlichen Umgebung.

PETA enthüllt grausame Elefanten-Misshandlung im Wuppertaler Zoo

Wuppertal: Beunruhigende Aufnahmen aus dem Zoo

Teaser: Elefanten für kommerzielle Zwecke ausgebeutet: Videoaufnahmen aus den Monaten Mai bis Juli 2018, die von PETA veröffentlicht wurden, zeigen, wie die Tiere im Wuppertaler Zoo von Tierpflegern gewaltsam unterworfen, zum Posieren mit Besuchern gezwungen und zu Kunststücken dressiert werden. Oberbürgermeister Andreas Mucke und die Stadtratsfraktionen wurden von PETA informiert, zeigten jedoch kein Interesse an einem persönlichen Gespräch. Die Tierrechtsorganisation fordert daher die Zooleitung und die Stadt Wuppertal auf...

Veröffentlichungsdatum: 6. November 2018, 11:15 Uhr

Schlagwörter: Tierschutz, Unterhaltung, Prominente, Popkultur, Science-Fiction und Fantasy

Artikeltext: Die Tierrechtsorganisation PETA wirft dem Wuppertaler Zoo vor, seine afrikanischen Elefanten zu misshandeln. Aufnahmen aus dem Jahr 2018 zeigen, wie Tierpfleger mit Elefantenhaken – sogenannten Bullhooks – die Tiere zu unnatürlichem Verhalten zwingen. Zudem wird der Zoo dafür kritisiert, die Elefanten für Fotosessions und Reitangebote zu kommerziellen Zwecken auszunutzen.

Zwischen Mai und Juli 2018 dokumentierten versteckte Kameras, wie Pfleger im Wuppertaler Zoo Elefanten mit scharfen Haken schlugen – unter anderem während des Waschens, beim Training und sogar beim Elefantenbaby Tuffi. Diese Praxis verursacht nicht nur körperliche Schmerzen, sondern führt auch zu psychischem Stress bei den Tieren.

Darüber hinaus generiert der Zoo Gewinne, indem er gegen Bezahlung Fotos mit den Elefanten und sogar Elefantenritte anbietet. Besucher können private Führungen und Sonderveranstaltungen buchen, bei denen die Tiere Kunststücke vorführen müssen. PETA argumentiert, dass diese kommerzielle Nutzung das Wohlbefinden der Elefanten zusätzlich beeinträchtigt.

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Die Organisation hat den Zoo wiederholt aufgefordert, auf die Methode des „Protected Contact“ umzustellen – ein sichereres Verfahren, bei dem Pfleger niemals denselben Raum wie die Elefanten betreten. Zudem wandten sich die Tierschützer an Oberbürgermeister Andreas Mucke und Mitglieder des Stadtrats, um auf die Missstände aufmerksam zu machen. Bisher blieb eine offizielle Reaktion jedoch aus.

Der Fall steht nicht allein da: Ähnliche Vorfälle von Elefantenmisshandlung wurden auch in anderen deutschen Zoos dokumentiert. PETA setzt sich nun für ein bundesweites Verbot der Zucht und des Imports von Elefanten in Gefangenschaft ein. Langfristig strebt die Organisation an, die Haltung von Elefanten in Zoos vollständig zu beenden.

Die Vorwürfe unterstreichen die anhaltenden Bedenken hinsichtlich des Elefantenschutzes in Zoos. PETA fordert weiterhin Veränderungen im Wuppertaler Zoo, darunter ein Ende des Einsatzes von Elefantenhaken und der kommerziellen Ausbeutung. Ohne Eingreifen, warnt die Organisation, bleibe das Risiko weiterer Schäden für die Tiere bestehen.