21 March 2026, 12:31

PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausames Freizeitvergnügen

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, einige zu Pferde, mit einer Flagge im Hintergrund und Text 'Jagen von Indianern in Florida mit Bluthunden' unten.

PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausames Freizeitvergnügen

Die Tierrechtsorganisation PETA fordert ein Ende von Jagd und Angeln als Freizeitbeschäftigung in ganz Deutschland. Die Organisation argumentiert, dass diese Aktivitäten jedes Jahr Millionen von Tieren unnötiges Leid zufügen. Ihre Kampagne rückt ethische Bedenken sowie die ökologischen Folgen von Freizeitjagd und Angelsport in den Fokus.

Laut PETA stört die Jagd die sozialen Strukturen wildlebender Tiere und führe zu höheren Fortpflanzungsraten. Der Organisation zufolge werden in Deutschland jährlich über fünf Millionen Wildtiere und rund 200.000 Katzen von Hobbyjägern getötet. Sprecher Peter Höffken betonte, die Jagd sei weder ökologisch notwendig noch ethisch vertretbar.

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Auch der Angelsport steht in der Kritik: PETA weist darauf hin, dass Millionen von Fischen jedes Jahr durch Hakenverletzungen, lang anhaltende Schmerzen und langsames Ersticken leiden. Die Organisation betont, dass Fische fühlende Wesen sind, die Schmerzen empfinden und sich sogar im Spiegel erkennen können. Zudem zeigen sie komplexe soziale Verhaltensweisen – ein Widerspruch zur Annahme, es handele sich um einfache Lebewesen.

Trotz der Forderungen von PETA gibt es in keinem deutschen Bundesland derzeit verbindliche Gesetze, die gezielte Jagdveranstaltungen wie das Anschießen einschränken oder verbieten. Aktuelle Recherchen zu Jagdregelungen zeigen vor allem erweiterte Erlaubnisse für die Wolfsjagd, während Beschränkungen für Freizeitjagd-Praktiken nicht thematisiert werden.

Die Debatte um Jagd und Angeln als Hobby in Deutschland hält an, während PETA auf strengere Vorschriften drängt. Angesichts der Millionen betroffenen Tiere jährlich besteht die Organisation auf gesetzliche Änderungen, um unnötiges Leid zu verhindern. Bisher hat jedoch kein Bundesland Maßnahmen ergriffen, um diese Probleme anzugehen.

Quelle