Plauen lädt zu historischen Stadtführungen ab Februar ein – von Hussiten bis zur Spitzenkunst
Eggert StriebitzPlauen lädt zu historischen Stadtführungen ab Februar ein – von Hussiten bis zur Spitzenkunst
Geführte Stadtführungen in Plauen starten im Februar – Entdecken Sie die bewegte Geschichte der Vogtlandmetropole
Ab Februar kehren die geführten Stadtspaziergänge in Plauen zurück und bieten Einheimischen wie Gästen die Gelegenheit, die reiche Vergangenheit der Stadt zu erkunden. Neben den klassischen Rundgängen werden in den kommenden Monaten auch thematische Führungen sowie Besichtigungen des Rathausturms wieder angeboten.
Ab dem 7. Februar finden jeden Samstag um 11:00 Uhr bis zum 31. Oktober reguläre Stadtführungen statt. Die jeweils 90-minütigen Rundgänge starten am Tourist-Info-Büro im Neuen Rathaus. Die Teilnahme kostet 7,50 Euro für Erwachsene sowie 5,00 Euro für Kinder ab sieben Jahren, Schüler und Studierende.
Zusätzliche Termine gibt es ab dem 4. April bis 31. Oktober immer dienstags um 11:00 Uhr. Die thematischen Routen spannen einen Bogen über mehr als 900 Jahre Plauener Geschichte – von der Hussitenbelagerung 1430 bis zum Einzug der Reformation 1524. Die Teilnehmer erfahren Wissenswertes über prägende Persönlichkeiten wie Burggraf Heinrich II., den Karikaturisten Erich Ohser (bekannt als e.o.plauen) und die weltberühmte Plauener Spitze.
Die öffentlichen Führungen auf den Rathausturm beginnen am 11. März um 15:00 Uhr und finden ab dem 4. April wöchentlich dienstags und samstags statt. Die einstündigen Besichtigungen kosten 5,50 Euro für Erwachsene sowie 4,00 Euro für Kinder, Schüler und Studierende. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 10 Personen pro Tour begrenzt, zudem sind die Aufstiege wetterabhängig.
Ein besonderes Highlight ist die Sonderführung zum Europäischen Bauernmarkt am 8. März um 15:00 Uhr.
Die Angebote bieten eine strukturierte Möglichkeit, Plauens Erbe zu entdecken – von mittelalterlichen Konflikten bis hin zu den textilen Traditionen der Stadt. Mit Stadtspaziergängen und Turmbesteigungen wollen die Veranstalter das ganze Jahr über ein breites Publikum ansprechen.