Polanski wettert gegen VAR nach strittigem 0:0 gegen RB Leipzig
Evelin KostolzinPolanski wettert gegen VAR nach strittigem 0:0 gegen RB Leipzig
Borussia Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Eugen Polanski kritisiert VAR scharf nach 0:0 gegen RB Leipzig
Nach dem torlosen Remis seiner Mannschaft gegen RB Leipzig hat Borussia Mönchengladbachs Eugen Polanski den Videobeweis als "absoluten Unsinn" verrissen. Im Spiel gab es ein nicht anerkanntes Tor und eine zurückgenommene Strafstoßentscheidung – für den sichtlich frustrierten Polanski Grund genug, im Interview nach dem Spiel mit dem System hart ins Gericht zu gehen.
Der Streit begann in der 47. Minute, als Franck Honorats Treffer wegen Abseits aberkannt wurde. Polanski kritisierte die Entscheidung als übertrieben pingelig und betonte, der Abstand sei minimal gewesen. Später forderte er, der Fußball solle sich mehr auf Tore konzentrieren statt auf millimetergenaue Messungen.
Zwar räumte Polanski ein, dass die zweite VAR-Entscheidung – die Rücknahme eines Elfmeters – korrekt gewesen sei. Dennoch blieb seine Kritik am System scharf: Die Präzision des Videobeweises gehe auf Kosten des Spielflusses.
RB Leipzigs ehemaliger Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff hatte maßgeblichen Einfluss auf die Einführung des VAR, bevor er sein Amt verließ. Seit dem 1. Januar 2026 führt Tatjana Haenni den Verein als neue CEO.
Mit dem Unentschieden bleibt Mönchengladbach weiter ohne Sieg, während Leipzig zumindest einen Punkt mitnimmt. Polanskis Ausraster unterstreicht die anhaltende Debatte über die Auswirkungen des Videobeweises. Besonders bei knappen Entscheidungen bleibt das System ein Dauerbrenner – sowohl für Spieler als auch für Fans.






