24 May 2026, 02:32

Polizei Mönchengladbach geht gegen gefährliche Ablenkung im Straßenverkehr vor

POL-MG: Kontrolltag im Rahmen der europäischen Aktionswoche ROADPOL zum Thema "Fokus auf die Straße"

Polizei Mönchengladbach geht gegen gefährliche Ablenkung im Straßenverkehr vor

Polizei in Mönchengladbach beteiligt sich an europaweiter Aktion gegen gefährliches Fahrverhalten

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Die Polizei in Mönchengladbach hat sich an einer europaweiten Razzia gegen rücksichtsloses und ablenkendes Verhalten im Straßenverkehr beteiligt. Die unter dem Namen „Konzentration aufs Fahren“ durchgeführte Aktion fand vom 6. bis 12. Oktober statt und richtete sich gezielt gegen Ablenkungen am Steuer. Beamte führten in Rheydt und Mönchengladbach Kontrollen durch, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Einhaltung der Verkehrsregeln zu überwachen.

Die Maßnahmen waren Teil der koordinierten Aktionswochen des ROADPOL-Netzwerks. Ziel war es, Verstöße zu reduzieren und auf die Gefahren von Ablenkung – insbesondere durch Mobiltelefone – aufmerksam zu machen. Zwei Tage lang arbeiteten Beamte der Verkehrs- und Streifenpolizei zusammen, um Autofahrer und Radfahrer zu überwachen.

Während der Aktion wurden 204 Fahrzeuge angehalten. Insgesamt wurden 38 Fahrer wegen der Nutzung eines Handys ohne Freisprecheinrichtung mit einem Bußgeld belegt. Fünf weitere wurden erwischt, während sie Navigationsgeräte während der Fahrt bedienten, und zwei sahen sich Videos auf elektronischen Geräten an.

Weitere Verstöße umfassten 16 Fälle, in denen Fahrer ohne angelegten Sicherheitsgurt unterwegs waren, sowie vier Personen, die ohne gültigen Führerschein fuhren. Zwei Autofahrer missachteten zudem rote Ampeln. Für diese Vergehen verhängten die Behörden mehrere Verwarnungsgelder.

Die Polizei wies auf die Gefahren selbst kurzer Unaufmerksamkeit hin: Wer bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h nur zwei Sekunden lang eine WhatsApp-Nachricht liest, legt 30 Meter blind zurück – mit erhöhtem Unfallrisiko und Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer.

Die Aktion in Mönchengladbach war Teil einer europaweiten Initiative, um Verkehrsverstöße zu verringern. Durch die gezielte Bekämpfung von Ablenkung und die konsequente Ahndung von Regelverstößen soll der Straßenverkehr sicherer werden. Die Ergebnisse zeigten, wie verbreitet solche Vergehen sind – und unterstreichen die Notwendigkeit von weitergehender Aufklärung und strengerer Kontrolle.

Quelle