23 March 2026, 10:39

Polizei stoppt zwei lebensgefährliche Holztransporter mit 15 Tonnen Überladung

Ein Lastwagen mit Holz fährt auf einer verschneiten Straße mit Bäumen, Gebäuden und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Polizei stoppt zwei lebensgefährliche Holztransporter mit 15 Tonnen Überladung

Die Polizei in Winterberg hat bei gezielten Kontrollen zwei extrem überladene Holztransporter vom Verkehr gezogen. Bei beiden Fahrzeugen wurden schwerwiegende Sicherheitsmängel festgestellt, darunter gefährlich abgenutzte Reifen. Die Überprüfungen sind Teil der laufenden Bemühungen, die Verkehrssicherheit im Hochsauerlandkreis zu erhöhen.

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Die Kreispolizeibehörde Hochsauerland führte die Kontrollen durch und konzentrierte sich dabei auf Schwerlastverkehr. Zwei in Rumänien zugelassene Lkw wurden angehalten und waren sichtbar überladen. Der erste Lastwagen wog 55 Tonnen – 15 Tonnen über dem gesetzlich erlaubten Limit von 40 Tonnen. Der zweite Transporter war mit 50 Tonnen ebenfalls deutlich über der zulässigen Grenze.

Beide Fahrzeuge wurden wegen akuter Sicherheitsrisiken sofort stillgelegt. Neben der Überladung stellten die Prüfer stark abgenutzte Reifen fest, die eine erhebliche Gefahr darstellten. Gegen die Fahrer wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, während das verantwortliche Unternehmen eine Sicherheitsleistung hinterlegen musste und einen offiziellen Bescheid erhielt.

Polizeiberater Victor Ocansey wies auf die Gefahren überladener Lkw hin und betonte die Bedrohung, die sie für alle Verkehrsteilnehmer darstellen. Ziel der Kontrollen sei es, Risiken frühzeitig zu erkennen und unsichere Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen, bevor es zu Unfällen kommt.

Die Kreispolizeibehörde Hochsauerland kündigte an, die strengen Kontrollen für Schwerfahrzeuge fortzusetzen. Während bundesweite Statistiken jährlich etwa 15.000 Verstöße im Schwerlastverkehr verzeichnen, liegen regionale Daten für die Gegend derzeit nicht vor. Die beiden Lkw bleiben vorerst außer Betrieb, und weitere Maßnahmen gegen das Unternehmen und die Fahrer stehen noch aus.

Quelle