Radfahrer rast mit 59 km/h durch 30er-Zone – und wird geblitzt
Radschnellfahrer in Nachrodt-Wiblingwerde mit fast doppelter Höchstgeschwindigkeit geblitzt
Ein Radfahrer in Nachrodt-Wiblingwerde ist mit nahezu doppelter erlaubter Geschwindigkeit geblitzt worden. Der Vorfall ereignete sich am 18. März 2026 in der Nähe einer Schule, einer Sporthalle und eines Schwimmbads. Der Fahrer wurde mit 59 km/h in einer 30er-Zone gemessen – und ist damit der zweitschnellste Verkehrsteilnehmer bei einer aktuellen Kontrollaktion gewesen.
Die Geschwindigkeitsmessung war Teil einer Routineüberprüfung, die gezielt Verstöße in sensiblen Bereichen ahnden sollte. Radfahrer müssen – genau wie Autofahrer – die gleichen Tempolimits einhalten, insbesondere in Schulzonen, wo die Strafen oft strenger ausfallen. Sollte eine konkrete Gefährdung vorliegen, droht dem Radler zudem ein Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg.
Der Fall reiht sich in eine Serie ungewöhnlicher Blitzer-Vorfälle in Deutschland ein. In Köln wurde einem Autofahrer fälschlicherweise eine Strafe von 7.500 Euro statt 75 Euro wegen eines Tippfehlers in Rechnung gestellt. In Berlin gingen über 2.000 falsche Bescheide raus, nachdem ein Datenfehler aufgetreten war. Ein weiterer kurioser Fall betraf eine Frau, die ein Knöllchen für Rasen erhielt – obwohl sie lediglich auf der Rückbank eines fahrenden Autos saß.
Für Radfahrer beginnen Bußgelder bei Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit um bis zu 10 km/h in innerörtlichen Bereichen in der Regel bei 30 Euro. In Schulzonen können die genauen Sanktionen jedoch variieren: Hier drohen Verwarnungen oder Strafen zwischen 15 und 35 Euro für überhöhte Geschwindigkeit.
Der Vorfall zeigt, dass Tempolimits für alle Verkehrsteilnehmer gelten – nicht nur für Autofahrer. Die Behörden kontrollieren die Einhaltung besonders streng in der Nähe von Schulen und öffentlichen Einrichtungen. Bußgelder oder Punkte in Flensburg bleiben mögliche Konsequenzen für diejenigen, die gegen die Regeln verstoßen.






