21 December 2025, 18:16

Rote Karte und Tor in der 92. Minute: Köln weiterhin sieglos nach sechstem Spiel

Zwei Personen in rot-weißer Kleidung stehen mit einem Ball in der Luft, während im Hintergrund Banner und Publikum im Stadion zu sehen sind.

Rote Karte und Tor in der 92. Minute: Köln weiterhin sieglos nach sechstem Spiel

Rote Karte und Tor in der 92. Minute: Köln bleibt auch im sechsten Spiel sieglos

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Teaser: Der 1. FC Köln hat eine bittere 0:1-Heimniederlage gegen Union Berlin kassiert und bleibt damit seit sechs Spielen ohne Sieg. András Schäfer erzielte in der 92. Minute nach einer Ecke den späten Siegtreffer. Köln spielte zu diesem Zeitpunkt bereits in Unterzahl, da Rav van den Berg in der 82. Minute des Feldes verwiesen worden war. Trotz der Niederlage geht der FC mit 16 Punkten und einem Fünf-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegsränge in die Winterpause. | Aktuelle Nachrichten aus Deutschland und der Welt – auf unserer Website News

Artikel: Die Krise des 1. FC Köln hat sich nach einer letzten Niederlagenminute gegen Union Berlin weiter verschärft. Die 0:1-Niederlage bedeutet bereits das sechste Spiel in Folge ohne Sieg und hält die Kölner fest im Abstiegsstrudel. Trainer Lukas Kwasniok räumte ein, dass die Mannschaft nun einen harten Kampf um den Klassenerhalt führen muss – mit entscheidenden Duellen gegen Heidenheim und den FC Bayern München nach der Winterpause.

Obwohl Köln mit über 60 Prozent Ballbesitz und 13 Torchancen die Partie dominierte, gelang es nicht, die defensive Blockade der Berliner zu durchbrechen. Die Hoffnungen schwanden endgültig, als Abwehrspieler Rav van den Berg in der 82. Minute die Rote Karte sah und die Kölner in Unterzahl gerieten. Union Berlin nutzte die numerische Überlegenheit in der Nachspielzeit eiskalt: András Schäfer köpfte nach einer Ecke zum 1:0-Siegtreffer in der 92. Minute ein.

Verteidiger Dominique Heintz gab später zu, dass eigene Fehler die Niederlage herbeigeführt hätten. Kwasniok, der im Juli 2025 das Traineramt übernommen hatte, steht nun vor einer kritischen Phase – mit zwei hochbrisanten Spielen im Januar 2026. Sportdirektor Thomas Kessler forderte eine nüchterne Analyse der Mannschaftsleistungen und betonte die Dringlichkeit von sofortigen Verbesserungen.

Trotz des Rückschlags rief Kwasniok die Fans dazu auf, auch in dieser entscheidenden Saisonphase hinter dem Team zu stehen.

Die Niederlage lässt den FC Köln weiter am Tabellenende verharren – ohne Sieg in den letzten sechs Partien. Die anstehenden Herausforderungen gegen Heidenheim und Bayern München werden die Überlebenschancen der Kölner zusätzlich auf die Probe stellen. Der Fokus des Vereins liegt nun darauf, die defensiven Schwächen zu beheben und die Feldüberlegenheit endlich in Punkte umzumünzen.