28 December 2025, 09:21

Sachsen-Anhalts skurrilste Momente: Von Eierdieben bis zu Phantom-Pumas im Jahr 2025

Ein Raum mit einem Stuhl, drei Hunden (zwei schwarz und einer braun), einer Zeitung links und einer Jalousie oben.

Neugierig 2025: Eierdieb, streunende Hunde und ein Puma - Sachsen-Anhalts skurrilste Momente: Von Eierdieben bis zu Phantom-Pumas im Jahr 2025

Sachsen-Anhalt erlebte 2025 seinen Anteil an skurrilen Ereignissen. Von rätselhaften Diebstählen bis zu seltsamen Sichtungen – das Jahr war alles andere als langweilig. Manche Vorfälle brachten die Behörden in Erklärungsnot, andere sorgten einfach für Heiterkeit bei Einheimischen und Besuchern gleichermaßen.

Das Jahr begann mit einer ungewöhnlichen Verbrechenswelle. Im Februar entwendeten Diebe rund 6.000 Eier von einem Geflügelhof in Zerbst. Spuren eines Einbruchs gab es nicht – die Ermittler standen vor einem Rätsel.

Bereits Anfang Juni sorgten merkwürdige Beobachtungen für Aufsehen. Eine maskierte Gestalt, die sich in Feldern bei Möckern herumtrieb, löste eine Polizeiuntersuchung aus. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Hobby-Ornithologen mit einer Hauterkrankung handelte. Später im selben Monat führte ein vermeintlicher Puma in der Nähe des Geiseltalsees zu einer Großfahndung – bis sich herausstellte, dass es sich bei dem „Wildkatzen“-Tier um eine ganz normale Hauskatze handelte.

Im August verschwand dann über Nacht die hölzerne Puparsch-Figur vom Puparschbierbrunnen im Burggarten von Salzwedel. Vier Monate später tauchte sie wieder auf, doch der Täter blieb unbekannt. Die Behörden bestätigten, dass es keine Festnahmen gab.

Unterdessen etablierte sich im Harz ein neuer Brauch: Seit April können Hunde durch Wanderungen zu ausgewiesenen Stellen und das Sammeln von Stempeln die Titel Kaiser oder Kaiserin erwerben – angelehnt an das Harzer Wandernadel-Programm für Menschen.

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Mitte September sorgten Scherzbolde für Verwirrung, indem sie Verkehrsschilder zwischen Magdeburg und Halle vertauschten. Die Polizei ermittelte, doch es gab zunächst keine Festnahmen.

Das Jahr endete mit einem gruseligen Höhepunkt: Ende Oktober lockten Andrea Spindler und Andy Bosse mit ihrem Halloween-Horrorhaus in Veckenstedt zahlreiche Besucher an. Zu den neuen Attraktionen zählten ein Indoor-Unterwasserlabyrinth und eine Frankenstein-Magie-Klinik, die Hunderten Gänsehaut bereiteten.

Von Eierdiebstählen bis zu Phantom-Raubkatzen – 2025 sorgte dafür, dass Sachsen-Anhalt aus unerwarteten Gründen in den Schlagzeilen blieb. Manche Fälle sind bis heute ungeklärt, andere festigten schlicht den Ruf der Region für ihre kuriosen Eigenheiten. Die Ereignisse des Jahres lieferten auf jeden Fall reichlich Stoff für Geschichten.