Said El Malas ungewisse Zukunft beim 1. FC Köln trotz starker Leistungen
Wally KlemtSaid El Malas ungewisse Zukunft beim 1. FC Köln trotz starker Leistungen
Said El Malas Zukunft beim 1. FC Köln bleibt trotz seiner starken Leistungen seit seinem Wechsel von Brighton ungewiss. Der 22-jährige Flügelspieler bestritt bisher über 50 Bundesliga-Partien, in denen er acht Tore erzielte und zwölf Vorlagen gab. Dennoch haben sich die Spannungen mit Trainer Lukas Kwasniok verschärft – ausgelöst durch die begrenzten Einsatzzeiten in dieser Saison.
El Mala war im Sommer 2024 nach einer eher unscheinbaren Phase bei Brighton nach Köln gewechselt, wo er lediglich zwölf Premier-League-Auftritte absolviert hatte. Der Wechsel nach Deutschland belebte seine Karriere, und er sicherte sich einen Stammplatz in der Kölner Mannschaft – bis vor kurzem. In dieser Saison stand er nur neunmal in der Startelf, was in seinem Umfeld Frust auslöste, insbesondere nach öffentlichen Äußerungen Kwasnioks zu seiner Spielzeit.
Brighton hat den Spieler noch nicht aufgegeben. Im vergangenen Sommer unterbreitete der Verein ein Angebot zwischen 25 und 30 Millionen Euro, das Köln jedoch ablehnte. Auch im Winter gab es ein neues Gebot, das der Club erneut zurückwies. Trotz des Interesses steht El Mala weiterhin in Köln unter Vertrag, doch ein Rückkehr in die Premier League reizt ihn nach wie vor.
Die angespannte Beziehung zwischen Spieler und Trainer hinderte beide nicht daran, gemeinsam beim Kölner Karnevalsumzug auf dem Vereinswagen aufzutreten. Doch der Hype um El Malas Talent – und seine reduzierte Rolle – hält die Spekulationen am Köcheln.
Vorerst bleibt El Mala beim 1. FC Köln, doch seine Situation ist alles andere als geklärt. Brightons anhaltendes Interesse und seine begrenzten Einsätze deuten darauf hin, dass die Diskussion über seine Zukunft weitergehen wird. Die Ablehnung der Angebote durch den Verein signalisiert zwar Vertrauen in seinen Wert, doch die Spannungen schwelen weiter.