23 May 2026, 12:31

Schornsteinfegerhandwerk diskutiert Klimaschutz und Energiewende mit der Landesregierung

Ostersonntagszug in den Mai

Schornsteinfegerhandwerk diskutiert Klimaschutz und Energiewende mit der Landesregierung

Vertreter des Schornsteinfegerhandwerks und der Landesregierung trafen sich anlässlich der Glücksgang-Feier in Münster. Im Mittelpunkt der Gespräche standen aktuelle Herausforderungen des Berufsstands, darunter Klimaschutz und die Energiewende. Regierungspräsident Andreas Marschan und der Obermeister der Münsteraner Schornsteinfeger-Innung erörterten Möglichkeiten, die Zusammenarbeit zu intensivieren.

Der Regierungsbezirk Münster ist in 231 Kehrbezirke unterteilt, die jeweils von einem zugelassenen Bezirksschornsteinfeger betreut werden. Diese Fachleute werden für sieben Jahre bestellt und üben hoheitliche Aufgaben nach Landesrecht aus. Zu ihren Pflichten gehören die Überprüfung von Heizungsanlagen, die Führung von Aufzeichnungen sowie die Erteilung von baurechtlichen Genehmigungen.

Ein zentrales Thema war der Klimaschutz, da Schornsteinfeger durch regelmäßige Heizungsprüfungen zur Reduzierung von CO₂-Emissionen beitragen. Zudem wurde der steigende Bedarf an öffentlichen Beratungsleistungen im Zuge der Energiewende diskutiert. Die Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen sind für die Bestellung der zugelassenen Schornsteinfeger zuständig und sichern so deren Rolle in der Sicherheits- und Umweltpolitik.

Die Glücksgang-Feier bot den Rahmen für diese Gespräche und unterstrich die Bedeutung des Handwerks für moderne Infrastruktur und Regulierung.

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Die Diskussionen bestätigten die doppelte Funktion des Schornsteinfegerhandwerks für die öffentliche Sicherheit und den Umweltschutz. Mit 231 Kehrbezirken in ihrer Obhut werden die zugelassenen Betriebe weiterhin Inspektionen und Beratungsleistungen durchführen. Angesichts der wachsenden Nachfrage bleibt die regionale Zusammenarbeit unverzichtbar.

Quelle