Schwerer Unfall in Mülheim: Illegales Rennen endet mit Verletzten und Alkoholverdacht
Eggert StriebitzSchwerer Unfall in Mülheim: Illegales Rennen endet mit Verletzten und Alkoholverdacht
Schwerer Unfall in Mülheim an der Ruhr: Zwei junge Männer bei mutmaßlichem illegalem Straßenrennen verletzt
In den frühen Morgenstunden des Donnerstags verunglückten in Mülheim an der Ruhr zwei junge Männer bei einem Hochgeschwindigkeitsunfall an der Kreuzung Am Schloss Broich/Bergstraße. Beteiligt war ein grauer Lexus IS250; die Ermittler prüfen nun den Verdacht eines illegalen Straßenrennens. Die Polizei geht davon aus, dass beide Fahrer zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen standen.
Der Unfall ereignete sich gegen 1:50 Uhr am 22. Januar 2026. Augenzeugen berichteten, den Lexus mit überhöhter Geschwindigkeit gesehen zu haben, bevor er an der Kreuzung die Kontrolle verlor. Später entdeckten die Behörden die abmontierten Kennzeichen des Fahrzeugs in einem nahegelegenen Gebüsch hinter einem Zaun – mutmaßlich vom 19-jährigen Beifahrer aus Mönchengladbach dorthin geworfen.
Der 22-jährige Fahrer aus Mülheim erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Sein Beifahrer, der 19-Jährige, kam mit leichten Verletzungen davon. Widersprüchliche Aussagen vor Ort ließen zunächst unklar, wer tatsächlich am Steuer saß; die Polizei vermutet jedoch derzeit den älteren der beiden Männer. Bei beiden wurden Blutproben entnommen, da sie Anzeichen von Alkohol- oder Drogenkonsum zeigten. Zudem könnte der 22-Jährige ohne gültigen Führerschein unterwegs gewesen sein. Der Lexus wurde beschlagnahmt und wird weiter untersucht, während die Ermittler wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und möglicher illegaler Rennen ermitteln.
Die Untersuchungen laufen noch. Bei einer Verurteilung drohen den Männern Strafen wegen gefährlichen Fahrverhaltens, Trunkenheit am Steuer und Beweisvereitelung. Der beschlagnahmte Lexus wird technisch analysiert, um Geschwindigkeit und Zustand vor dem Unfall zu klären.






