Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf
Ein 21-jähriger Gleisarbeiter wurde am frühen Donnerstagmorgen am Bahnhof Frechen-Königsdorf von einem Zug erfasst und dabei schwer verletzt. Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen im Schienenverkehr, darunter eine zweistündige Sperrung der RE-9-Linie zwischen Köln und Aachen.
Das Unglück ereignete sich in den frühen Morgenstunden, als sich der Arbeiter in einem gefährdeten Bereich des Bahnhofs Königsdorf aufhielt. Ein Regional-Express aus Köln fuhr in den Abschnitt ein und traf ihn, wobei er schwere Verletzungen erlitt.
Rettungskräfte trafen schnell ein, versorgten den Mann vor Ort und brachten ihn anschließend ins Krankenhaus. Während die Ermittlungen zur genauen Ursache noch andauern, haben die Behörden bisher keine weiteren Details bestätigt.
Durch den Zusammenstoß musste die RE-9-Strecke für etwa zwei Stunden vollständig gesperrt werden. Sieben Züge hatten Verspätungen von insgesamt rund eineinhalb Stunden. Zudem wurden Teilstrecken gesperrt und Umleitungen eingerichtet, um die Störungen in den Griff zu bekommen.
Der verletzte Arbeiter befindet sich weiterhin im Krankenhaus. Der Zugverkehr wurde inzwischen wieder aufgenommen, doch hielten sich die Verspätungen noch eine Zeitlang. Die Behörden prüfen noch immer, wie es dazu kommen konnte, dass sich der Arbeiter zum Zeitpunkt der Zugannäherung in dem gefährlichen Bereich aufhielt.






