Solingen diskutiert: Wie unabhängige Wohlfahrtsverbände die Region stärken
Evelin KostolzinSolingen diskutiert: Wie unabhängige Wohlfahrtsverbände die Region stärken
Veranstaltung in Solingen: Lokale und Landespolitiker diskutieren Rolle unabhängiger Wohlfahrtsverbände
Eine kürzliche Veranstaltung in Solingen brachte kommunale und Landesvertreter zusammen, um über die Bedeutung unabhängiger Wohlfahrtsorganisationen zu sprechen. Im Mittelpunkt stand dabei ihre wirtschaftliche Wirkung in der Region Bergisches Städtedreieck. Zu den Rednern zählten Politiker, Wissenschaftler sowie Vertreter des Paritätischen Wohlfahrtsverbands.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dorothee Daun, Vorsitzende des Paritätischen Kreisverbands Solingen. Im Anschluss begrüßte Ioanna Zacharaki, zweite stellvertretende Bürgermeisterin Solingens, die Teilnehmer im Namen von Oberbürgermeister Daniel Flemm. Unter den Gästen befand sich auch Josef Neumann, Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen.
Dr. Marc Herbrand präsentierte Erkenntnisse aus einer Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung unabhängiger Wohlfahrtsverbände. Die Untersuchung unterstrich ihren erheblichen Beitrag zur lokalen Beschäftigung, insbesondere im Rahmen der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Diese Organisationen prägen maßgeblich die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen der Region.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband und seine Mitglieder betonten die Wichtigkeit von Chancengleichheit, bürgerschaftlichem Engagement und professionellen Standards in der sozialen Arbeit. In den Diskussionen wurde zudem die Notwendigkeit stabiler und ausreichender staatlicher Förderung hervorgehoben, um die Zukunft der unabhängigen Wohlfahrtsarbeit zu sichern.
Die Veranstaltung endete mit einem Dank an die lokalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie einer würdigenden Anerkennung ihrer Leistungen.
Fazit: Unabhängige Wohlfahrtsverbände als unverzichtbare Säule der Region Die Solinger Tagung lenkte den Blick auf die unverzichtbare Arbeit unabhängiger Wohlfahrtsorganisationen. Ihr Einfluss auf Arbeitsplätze und soziale Dienstleistungen im Bergischen Städtedreieck bleibt von großer Bedeutung. Die Forderung nach verlässlichen Fördermitteln zog sich als zentrales Thema durch die Debatten.