05 January 2026, 21:08

Solingen kämpft mit steigender Langzeitarbeitslosigkeit trotz sinkender Quote

Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Polen, Straßen, Fahrzeugen und Himmel.

Solingen kämpft mit steigender Langzeitarbeitslosigkeit trotz sinkender Quote

Im Bergischen Städtedreieck – zu dem Solingen, Remscheid und Wuppertal gehören – zeigt sich der Arbeitsmarkt mit gemischten Trends. Während die Arbeitslosenquote in einigen Bereichen stabil bleibt, nimmt die Langzeitarbeitslosigkeit zu. Lokale Agenturen und Wirtschaftsverbände arbeiten nun gemeinsam an Lösungen für diese Herausforderungen.

In Solingen meldeten sich im letzten Berichtsmonat 1.100 Menschen als arbeitslos. Davon hatten 411 gerade ihren vorherigen Job verlassen. Dennoch gelang es 1.261 Personen, im selben Zeitraum die Arbeitslosigkeit zu überwinden.

In der gesamten Dreistädteregion liegt die Arbeitslosenquote bei 9,6 Prozent, was 32.188 Erwerbslosen entspricht. Solingens Quote ist mit 8,3 Prozent etwas niedriger. Doch die Langzeitarbeitslosigkeit in der Stadt steigt: Innerhalb eines Jahres erhöhte sich die Zahl um 238 auf 3.505 Betroffene. Die Agentur für Arbeit Wuppertal verzeichnete zwar einen Rückgang der Gesamtarbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat. Gleichzeitig dauert es für viele jedoch länger, nach einem Jobverlust eine neue Stelle zu finden.

Um diese Probleme anzugehen, kooperieren zentrale Akteure wie die Bergische Wirtschaftsinitiative (BWI), die IHK Wuppertal, die Handwerkskammer Wuppertal sowie lokale Projekte wie das Bergische Modell bei Qualifizierungsprogrammen und Arbeitsvermittlung.

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Der regionale Arbeitsmarkt zeigt zwar Anzeichen von Widerstandsfähigkeit – die Arbeitslosenzahlen sanken leicht. Doch der Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit und die verzögerten Wiedereinstiege in den Beruf unterstreichen anhaltende Schwierigkeiten. Lokale Initiativen und Wirtschaftspartnerschaften konzentrieren sich weiterhin darauf, die Aus- und Weiterbildung sowie die Vermittlungschancen für Betroffene zu verbessern.