23 December 2025, 07:13

Solingen reorganisiert Nachhaltigkeitsstrukturen - Stadt betont Kontinuität und Stärkung wichtiger Zukunftsthemen

Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Polen, Straßen, Fahrzeugen und einem Himmel.

Solingen reorganisiert Nachhaltigkeitsstrukturen - Stadt betont Kontinuität und Stärkung wichtiger Zukunftsthemen

Solingen strukturiert Nachhaltigkeitsbereiche neu – Stadt betont Kontinuität und Stärkung zentraler Zukunftsthemen

Solingen – Die Stadt Solingen baut ihre Verwaltungsstrukturen im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz um – und stellt klar: Die langjährige Nachhaltigkeitsstrategie bleibt ein fester Bestandteil der kommunalen Politik. Oberbürgermeister Tim Kurzbach und die Verwaltung betonen, dass die aktuellen organisatorischen Änderungen keine Kürzung darstellen, sondern eine Weiterentwicklung und Stärkung des Nachhaltigkeitsprozesses.

Solingen gestaltet seinen Ansatz in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz neu. Wie die Stadt bekannt gab, werden die Verwaltungsabläufe umstrukturiert, um diese Prioritäten noch stärker in allen Bereichen zu verankern. Beamte versichern, dass die Änderungen das langjährige Engagement für Umweltziele nicht schwächen, sondern festigen sollen.

Trotz der Umstrukturierung bleibt Solingen auf Kurs als anerkannte „Europäische Energie- und Klimaschutzkommune“. Die Anpassungen zielen darauf ab, Nachhaltigkeit als dauerhaften Bestandteil aller städtischen Funktionen zu etablieren – statt als eigenständige Taskforce.

Die bisherige Stabsstelle für Nachhaltigkeit und Klimaschutz wird nun in bestehende Fachbereiche integriert. Der Großteil ihrer Aufgaben geht an das Amt für Natur und Umwelt über. Dieser Schritt folgt einer übergeordneten Strategie, Nachhaltigkeit in die tägliche Verwaltungsarbeit einzubetten, anstatt sie als separates Projekt zu behandeln.

Die politische Steuerung übernimmt künftig der neue Ausschuss für Nachhaltigkeit, Naturschutz und Klimaschutz (UNNK), während der Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnen, Klimaschutz und Mobilität (ASWKM) weiterhin die großen städtebaulichen und klimapolitischen Weichenstellungen begleitet. Die Stadtspitze betont, dass die finanziellen und personellen Ressourcen für Nachhaltigkeit auch unter der neuen Struktur ausreichend bleiben.

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Solingen arbeitet zudem mit externen Partnern wie dem „Zukunftskreis Nachhaltigkeit HOCH3“ (ZN HOCH3) zusammen, einem Netzwerk mit über 50 Mitgliedern aus Wuppertal, Remscheid und Solingen. Die Initiative entwickelt gemeinsam mit Fachleuten aus der Wirtschaft nachhaltige Geschäftsmodelle, auch wenn ihre direkte Rolle bei den aktuellen Verwaltungsreformen unklar bleibt. Die Stadt weist Vorwürfe zurück, die Umstrukturierung deute auf ein Nachlassen der Nachhaltigkeitsambitionen hin – und verweist stattdessen auf bisherige Erfolge und das anhaltende Engagement.

Die Änderungen sollen Abläufe verschlanken und Ressourcen bündeln. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass der neue Ansatz Solingens Position als Vorreiter im Klimaschutz weiter stärken wird – selbst wenn die Personalstärke in der Regionalagentur ab 2026 reduziert werden soll.

Mit der Neuaufstellung verankert Solingen Nachhaltigkeit im Kern seiner Verwaltung. Die Strategie umfasst politische Steuerung, gesicherte Finanzierung und die Zusammenarbeit mit externen Netzwerken. Damit will die Stadt an bestehende Erfolge anknüpfen und sich gleichzeitig auf künftige Herausforderungen im Klimaschutz einstellen.