09 May 2026, 00:35

Solingen rettet Eislaufhalle mit 82.234 Euro – doch die Zukunft bleibt ungewiss

Großes Hallen-Eisstadion mit Deckenbeleuchtung, Werbetafeln, einer Rückwand, Treppen mit Geländern und einigen Menschen, was auf eine Sportanlage hinweist, die likely für Hockey genutzt wird.

Solingen rettet Eislaufhalle mit 82.234 Euro – doch die Zukunft bleibt ungewiss

Solingens Haushaltsausschuss bewilligt 82.234 Euro für Notfall-Sanierung der Eislaufhalle

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Der Haushaltsausschuss der Stadt Solingen hat Notfallmittel in Höhe von 82.234 Euro freigegeben, um dringende Sicherheitsmängel in der städtischen Eislaufhalle zu beheben. Durch die Maßnahme kann die Anlage vorerst geöffnet bleiben, während die Reparaturen akute Gefahren beseitigen. Dennoch bleiben Bedenken hinsichtlich der langfristigen Zukunft des Standorts bestehen.

Die neu bewilligten Gelder decken kritische Sicherheitsdefizite ab und sichern den Betrieb der Eisbahn vorläufig. Experten warnen jedoch, dass ohne eine umfassende bauliche und technische Prüfung kurzfristige Lösungen bald überholt sein könnten. Eine vollständige Bestandsaufnahme des Zustands der Halle steht noch aus.

Die lokale Initiative SG zukunft. setzt sich für den Erhalt der Eisbahn ein und begrüßt die Notfallfinanzierung. Der Verein kündigte an, die Stadtverwaltung zur Gesamtlage der Anlage und den künftigen Finanzbedarfen zu befragen. Die Behörden haben zugesagt, detailliert Auskunft zu geben.

Laut ersten Schätzungen könnten umfangreichere Sanierungsarbeiten bis zu 4,8 Millionen Euro erfordern. Die Stadt strebt eine finanziell tragfähige Strategie an, um öffentliche Mittel sinnvoll einzusetzen. Gleichzeitig betonen die Verantwortlichen, dass ÜbergangsInvestitionen mit der langfristigen Planung abgestimmt werden müssen, um Fehlinvestitionen zu vermeiden.

Die Notfallmittel beseitigen zwar die akuten Risiken, doch die Zukunft der Eisbahn hängt von weiteren Gutachten und einer nachhaltigen Planung ab. Zusätzliche Investitionen könnten nötig sein, um den Betrieb der Anlage über die kurzfristige Lösung hinaus zu sichern. Die Stadtverwaltung wird nun Schritte zur Klärung des weiteren Vorgehens einleiten – auch als Reaktion auf die öffentliche Diskussion.

Quelle