15 May 2026, 16:39

Solingen wird offiziell Mitglied der AGFS NRW für bessere Fuß- und Radverkehrskonzepte

Eine belebte Stadtstraße in Berlin, Deutschland, mit Fußgängern und Radfahrern, die die Straße mit hohen Gebäuden, Bäumen, Laternen und Schildern teilen.

Solingen wird offiziell Mitglied der AGFS NRW für bessere Fuß- und Radverkehrskonzepte

Solingen ist offiziell der Arbeitsgemeinschaft fuß- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS NRW) beigetreten. Der Antrag der Stadt wurde am 26. September 2023 einstimmig von einer Auswahlkommission genehmigt. Mit der Mitgliedschaft werden Fördergelder, Fachwissen und Unterstützung für lokale Mobilitätsprojekte erwartet.

Während des Bewertungsverfahrens präsentierte Solingen seine Mobilitätsstrategie und hob dabei die Herausforderungen durch die besondere Topografie der Stadt hervor. Zudem wurden laufende Radverkehrsinitiativen und Bildungsprogramme zur Verbesserung der Verkehrssicherheit vorgestellt. Projekte wie die Korkenziehertrasse und die Veloroute 1 wurden als erfolgreiche Beispiele lokaler Mobilitätslösungen hervorgehoben.

Die Kommission lobte Solingens systematischen Ansatz zur Verkehrssicherheit sowie die enge Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungsabteilungen. Die Stadt wurde zudem als „Wanderparadies“ bezeichnet, dank ihres gut ausgebauten Fußwegenetzes. Gleichzeitig gab es Empfehlungen, Gehwegbreiten zu vergrößern, Ampelschaltungen zu optimieren und die Beschilderung für eine bessere Barrierefreiheit zu verbessern.

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Die AGFS NRW, 1993 gegründet, zählt mittlerweile 118 Mitglieder, darunter Wuppertal, Langenfeld und den Rheinisch-Bergischen Kreis. Ziel der Organisation ist es, die Bedingungen für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen kontinuierlich zu verbessern und eine nachhaltige lokale Verkehrsentwicklung zu fördern. Die Mitgliedschaft bietet Zugang zu Landesfördermitteln, Wissensplattformen und kostenlosen Beratungsdienstleistungen.

Solingens Aufnahme in die AGFS NRW eröffnet der Stadt neue Möglichkeiten für finanzielle und technische Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Mobilitätspläne. Die Rückmeldungen der Kommission werden als Leitfaden für künftige Infrastruktur- und Sicherheitsverbesserungen dienen. Damit schließt sich Solingen einem Netzwerk von Kommunen an, die gemeinsam die Fuß- und Radverkehrsnetze in Nordrhein-Westfalen stärken.

Quelle