22 May 2026, 20:51

SPD-Politiker Zimkeit diskutiert mit Schülern über Bildungschancen und AfD-Ablehnung

Weierheide Gesamtschule besucht den Landtag in Düsseldorf

SPD-Politiker Zimkeit diskutiert mit Schülern über Bildungschancen und AfD-Ablehnung

Stefan Zimkeit, SPD-Politiker aus Sterkrade, traf sich kürzlich mit Achtklässlern der Gesamtschule Weierheide im Düsseldorfer Landtag. Der Besuch bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, mit ihrem lokalen Abgeordneten über Bildungspolitik zu diskutieren. Zimkeit, der in der Nähe der Schule wohnt, setzt sich seit Langem für mehr Chancengerechtigkeit im Bildungssystem ein.

Während des Gesprächs kritisierte Zimkeit die Praxis, Schülerinnen und Schüler aufgrund ihrer Schulform zu kategorisieren. Er betonte, dass Gesamtschulen oft mit ungerechten Vorurteilen konfrontiert seien, und forderte ein System, das alle Kinder gleich behandelt. Seine Äußerungen stehen im Kontext einer breiteren Initiative für bessere Finanzierung und Ressourcen an Schulen in Nordrhein-Westfalen.

Zimkeit lobte die Bundesregierung für die Freigabe umfangreicher Investitionsmittel zur Verbesserung der Schulinfrastruktur. Er hofft, dass ein beträchtlicher Teil dieser Gelder Städte wie Oberhausen erreicht, wo viele Schulen dringend sanierungsbedürftig sind. Als jemand, der die räumlichen Herausforderungen an der Gesamtschule Weierheide kennt, unterstrich er, dass das Land in die Pflicht genommen werden müsse – statt die Kosten auf die Kommunen abzuwälzen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der SPD-Abgeordnete bezog auch klar Position zur politischen Zusammenarbeit. Zwar arbeite er mit allen demokratischen Parteien zusammen, eine Kooperation mit der AfD lehnt er jedoch kategorisch ab. Die Partei bezeichnete er als rechtsextremistisch, die Hass und Spaltung schüre. Sein Fokus liege stattdessen auf einer Politik, die Inklusion und Gerechtigkeit im Bildungssystem fördere.

Zimkeits Besuch unterstrich die Dringlichkeit besserer Schulfinanzierung und ein Ende der Diskriminierung von Gesamtschulen. Er forderte das Land auf, seine finanzielle Unterstützung zu verstärken und sicherzustellen, dass die Bundesmittel auch vor Ort ankommen. An seiner ablehnenden Haltung gegenüber der AfD hält er unverändert fest – ein Dialog mit der Partei kommt für ihn nicht infrage.

Quelle