Tausende ziehen durch Düsseldorf: Großer Protest bleibt friedlich und organisiert
Paulina MangoldTausende ziehen durch Düsseldorf: Großer Protest bleibt friedlich und organisiert
Am vergangenen Samstag fand in Düsseldorf eine Reihe koordinierter Proteste statt, an denen Tausende Menschen teilnahmen. Der Tag begann mit drei getrennten Kundgebungen, die sich später zu einem großen Demonstrationszug zusammenschlossen. Die Veranstalter gaben eine Höchstbeteiligung von 17.800 Personen an, als sich die Proteste durch die Innenstadt zogen.
Die erste Demonstration startete um 14:40 Uhr, wobei sich die Teilnehmer bereits ab 13:30 Uhr versammelten. Die Route führte über die Friedrich-Ebert-Straße, Karlstraße, Graf-Adolf-Straße und Haroldstraße bis zur Landtagswiese. Eine Abschlusskundgebung markierte gegen 18:40 Uhr das Ende des Hauptzugs.
Am Nachmittag folgte ein zweiter, kleinerer Demonstrationsmarsch. Rund 120 Menschen nahmen daran teil und liefen zwischen 15:00 und 17:45 Uhr von der Graf-Adolf-Platz zum Marktplatz. Im Laufe des Tages fanden zudem an verschiedenen Orten in der Stadt weitere stationäre Kundgebungen statt.
Die Proteste in Düsseldorf standen in keinem Zusammenhang mit früheren Berichten über eine "Wir haben es satt"-Demonstration in Berlin. Diese Kundgebung, organisiert von Gruppen wie Slow Food Youth und Aktion Agrar, hatte am 17. Januar 2026 am Brandenburger Tor stattgefunden.
Die Düsseldorfer Proteste endeten ohne weitere geplante Veranstaltungen. Der größte Demonstrationszug erreichte mit 17.800 Teilnehmern seinen Höhepunkt, während sich an dem späteren Marsch etwa 120 Menschen beteiligten. Beide Züge sowie die stationären Kundgebungen verliefen ohne gemeldete Störungen.






