Tödlicher Angriff auf Synagoge in Manchester: Täter war auf Kaution frei
Wally KlemtTödlicher Angriff auf Synagoge in Manchester: Täter war auf Kaution frei
Verdächtiger Synagoge-Angreifer war auf freiem Fuß
Zwei Tote bei Angriff auf Synagoge in Manchester – darunter der mutmaßliche Täter. Nun gibt die Behörde bekannt, dass der Mann auf Kaution frei war.
- Oktober 2025, 17:05 Uhr
Bei einem tödlichen Angriff auf eine Synagoge in Manchester sind zwei Menschen ums Leben gekommen, darunter der mutmaßliche Angreifer. Die Tat hat die Sorgen über den wachsenden Antisemitismus in Großbritannien und ganz Europa erneut entfacht.
Wie die Behörde bestätigte, befand sich der Täter zum Zeitpunkt des Überfalls auf freiem Fuß – er war gegen Kaution aus der Haft entlassen worden.
Der Vorfall in Manchester ereignete sich in einer Zeit, in der die Spannungen aufgrund von Antisemitismus bereits hoch waren. Unterdessen nahm die Polizei in Berlin am 1. Oktober 2025 drei Männer fest, die verdächtigt werden, Waffen und Munition beschafft zu haben. Den Ermittlern zufolge steht die Gruppe im Verdacht, Verbindungen zur Hamas zu unterhalten, und habe eine "konkrete Gefahr" für jüdische oder israelische Ziele in Deutschland dargestellt.
Die Identität der drei Festgenommenen wurde in öffentlichen Berichten bisher nicht bekannt gegeben. Deutsche Behörden prüfen nun, ob ihnen aufgrund der Schwere der Vorwürfe die Staatsbürgerschaft entzogen werden soll. Die Verhaftungen erfolgten im Rahmen einer größeren Razzia gegen extremistische Netzwerke im Land.
Der Angriff auf die Synagoge in Manchester hat die Ängste um die Sicherheit jüdischer Gemeinden weiter verschärft. Die Festnahmen in Berlin zeigen hingegen, mit welchem Aufwand die Behörden versuchen, mögliche Bedrohungen im Vorfeld zu vereiteln. Beide Fälle haben Forderungen nach schärferen Maßnahmen gegen hassmotivierte Gewalt laut werden lassen.






