01 February 2026, 13:10

Transfer-Drama: Kabars Wechsel vom HSV zu Borussia Mönchengladbach platzt in letzter Sekunde

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Mannes, der auf einem grünen Fußballfeld sitzt und ein T-Shirt und eine Kette trägt, während zwei Personen hinter ihm stehen.

Transfer-Drama: Kabars Wechsel vom HSV zu Borussia Mönchengladbach platzt in letzter Sekunde

Almugera Kabars geplanter Wechsel von Borussia Mönchengladbach zum Hamburger SV ist im letzten Moment geplatzt. Der 19-jährige Linksverteidiger, der 2023 als U17-Weltmeister zu Mönchengladbach gestoßen war, sollte eigentlich leihweise mit Kaufoption wechseln. Doch unterschiedliche Einschätzungen zu seiner Fitness haben seine Zukunft nun in Frage gestellt.

Kabars Karriere bei den Fohlen war in dieser Saison ins Stocken geraten: Nur fünf kurze Bundesliga-Einsätze als Einwechselspieler stehen zu Buche – keiner davon seit Mitte September. Ein Winterabgang schien aufgrund der mangelnden Spielpraxis wahrscheinlich, und der Hamburger SV galt als Favorit für eine Verpflichtung. Berichten zufolge reiste Kabar bereits nach Hamburg zur medizinischen Untersuchung, was auf einen kurz bevorstehenden Transfer hindeutete.

Das geplante Geschäft sah eine Leihe bis 2026 vor, wobei der HSV eine Kaufoption erhalten und Mönchengladbach sich ein Rückkaufrecht gesichert hätte. Doch der Deal scheiterte an widersprüchlichen Bewertungen von Kabars körperlicher Verfassung. Einige Quellen sprachen von einer Kniebandenverletzung mit einer Ausfallzeit von drei bis vier Wochen, andere verwiesen auf generelle Bedenken hinsichtlich seiner Fitness.

Da sich derzeit keine neue Lösung abzeichnet, wird Kabar voraussichtlich bei Mönchengladbach bleiben, wo sein Vertrag noch bis 2028 läuft. Seine geringen Einsatzzeiten in dieser Saison – nur zwei Partien für die Profimannschaft – stehen im krassen Gegensatz zu den früheren Erwartungen, dass er in der Spielzeit 2024/25 eine Schlüsselrolle einnehmen würde.

Der gescheiterte Transfer bedeutet, dass Kabar vorerst bei Borussia Mönchengladbach bleibt. Sollte sich nicht doch noch ein anderer Verein melden, wird er bei den Fohlen bleiben müssen – wo seine Aussichten auf regelmäßige Spielpraxis jedoch gering bleiben. Für den Hamburger SV heißt das: Die Suche nach Verstärkungen für den Kader muss nun in eine andere Richtung gehen.