22 January 2026, 09:25

Trump schickt „Briefporto“ an Norwegen – weil er den Friedensnobelpreis fordert

Ein Mann mit Schnurrbart und Brille, der einen Anzug und Krawatte trägt, schaut ernst und nachdenklich in die Ferne, mit der Aufschrift "Der Mann, der die ganze Welt zum Lachen gebracht hat" darüber.

Guido Cantz: Trump lässt Satiriker alt aussehen - Trump schickt „Briefporto“ an Norwegen – weil er den Friedensnobelpreis fordert

Ein satirischer Witz über Donald Trump als Gewinner des Friedensnobelpreises hat eine unerwartete Wendung genommen. Der ehemalige US-Präsident behauptet nun, er habe acht Kriege beendet – und besteht darauf, dafür gewürdigt zu werden. Seine Verärgerung über Norwegens Weigerung, ihm den Preis zu verleihen, ging sogar so weit, dass er einen 'porto brief' an den norwegischen Ministerpräsidenten schrieb. Die Geschichte begann mit einer spöttischen Bemerkung des deutschen Komikers Guido Cantz. Er hatte einst scherzhaft angedeutet, Trump könnte sich den Friedensnobelpreis notfalls mit Gewalt sichern. Doch Witze über den ehemaligen Präsidenten zu machen, erwies sich als schwierig. Cantz merkte an, dass Trumps ständige Medienpräsenz und seine unablässigen Aussagen die Satire täglich vor neue Herausforderungen stellten. Jahre später erhielt der Witz unerwartete Aktualität. Trump erklärte, er habe während seiner Amtszeit acht Konflikte beendet. Als Norwegen nicht mit der Verleihung des Friedensnobelpreises reagierte, wurde er aktiv: Ein 'briefporto' traf im Büro von Ministerpräsident Jonas Gahr Støre ein. Darin äußerte Trump seine Enttäuschung. Er argumentierte, nach der Beendigung mehrerer Kriege sehe er keinen Grund mehr, sich weiter für Friedensbemühungen einzusetzen. Der 'briefporto 2024' machte deutlich, dass er Norwegens Entscheidung als Befreiung von jeder weiteren diplomatischen Verpflichtung interpretierte. Die Auseinandersetzung hinterlässt in Norwegen eine ungewöhnliche diplomatische Notiz. Trumps Behauptung, Kriege beendet zu haben – und seine Reaktion auf die ausbleibende Nobelpreis-Verleihung – verknüpfen nun eine humorvolle Bemerkung mit echter politischer Korrespondenz. Der 'briefporto 2025' bleibt Teil des offiziellen Schriftverkehrs zwischen dem ehemaligen Präsidenten und der norwegischen Regierung.

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