Universität Duisburg-Essen plant radikale Campus-Umgestaltung in Essen
Evelin KostolzinUniversität Duisburg-Essen plant radikale Campus-Umgestaltung in Essen
Der Campus Essen der Universität Duisburg-Essen steht vor einer umfassenden Umgestaltung im Rahmen des Projekts Big Picture Essen. Ziel der Planer ist es, einen Ort zu schaffen, der das Lernen optimal unterstützt.
Die Modernisierung der Hörsäle und Seminarräume hat bereits begonnen, wobei einige der Aufwertungen noch 2023 abgeschlossen werden sollen. Zudem wurde ein neues Forschungszentrum für Wassertechnologie genehmigt, und es gibt Pläne für ein eigenes Lehrgebäude für die Chemie. Langfristig soll der Campus 30 Prozent mehr Fläche für Forschung und Lehre bieten.
Viele Einzelbüros werden durch Großraumbüros ersetzt, die mit Lounge-Bereichen und sogar Büroschaukeln ausgestattet sind. Eine Übergangszone soll den Campus mit der Essener Innenstadt verbinden und Platz für Urban-Gardening-Flächen, kulturelle Veranstaltungen sowie eine Outdoor-Bar bieten. Diskutiert werden auch ein von der Universität betriebener Kindergarten und eine Freiluft-Sportanlage.
Stand 21. März 2026 wurden jedoch noch keine konkreten Bauvorhaben im Rahmen von Big Picture Essen offiziell bewilligt. Daher stehen auch noch keine Fertigstellungstermine für die ersten großen Projekte fest.
Die Gesamtkosten des Vorhabens werden auf einen "soliden mittleren dreistelligen Millionenbetrag" geschätzt.
Im Mittelpunkt der Neugestaltung des Essener Campus steht die Erweiterung der Forschungskapazitäten bei gleichzeitiger Verbesserung der Räumlichkeiten für Studierende und Mitarbeiter. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Standort mehr Platz für die Lehre, flexible Arbeitsbereiche und eine stärkere Anbindung an die umliegende Stadt bieten. Die vollständige Umsetzung des Projekts wird jedoch noch Jahre in Anspruch nehmen.






